Abgedrehter Tastenakrobat

Brandon Giles (an der Decke hängend) zeigt bei seinen Auftritten vollen Körpereinsatz.

WERDOHL – Karfreitag ist ein stiller Feiertag (siehe Seite 3). Doch am Sonntagabend geht‘s bei Pöngse wieder rund. Dann tritt Brandon Giles mit seiner „Tricky Two Band“ im Alt Werdohl auf.

Giles wird von seiner Plattenfirma als „einer der Shooting-Stars der Rock-‘n’-Roll-Szene der USA“ bezeichnet. Seine Auftritte seien „völlig abgedreht“. Der Musiker stehe schon einmal auf seinem Piano, während er spielt.

Das erinnert Musikfans augenblicklich an Jerry Lee Lewis. Kein Wunder, dass Giles eben diesen im Herbst im amerikanischen Fernseh-Vierteiler „The Million Dollar Quartet“ spielen wird.

Doch in der Lennestadt präsentiert sich Giles als Musiker und nicht als Schauspieler. Boogie Woogie bringt er auf die Bühne – versehen mit einer gehörigen Portion „Hochleistungs-Akrobatik“, verspricht die Ankündigung vollmundig.

Am Sechssaiter wird Giles vom Bluesgitarristen Steve Schuffert begleitet, der sich selbst bereits einen großen Namen in der Fanszene Europas gemacht hat.

Pete Tomarakos (auch Bassist der Schuffert-Band) und Drummer John Searcy vervollständigen die Truppe am Ostersonntag.

Giles selbst kündigt für die Werdohler Zuschauer ein Programm an, das Little Richard mit den kompromisslosen Riffs von AC/DC kombiniert.

Der amerikanische Piano-Spieler arbeitete bereits mit namhaften Künstlern wie Ray Charles, Kid Rock oder seinem Vorbild Jerry Lee Lewis zusammen.

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