Abellio lehnt Verantwortung für Bus-Odysee ab

In der Mühlenschlad hatte sich der Bus schließlich festgefahren.

Werdohl - Das Bahnverkehrsunternehmen Abellio hat eine Mitverantwortung für die Odyssee des Gelenkbusses, der sich am Sonntag in die Mühlenschlad in Eveking verirrt hat,  abgelehnt.

„Die Verantwortung dafür liegt bei dem Busunternehmen“, sagte gestern Julia Limia y Campos, Pressesprecherin von Abellio NRW. 

Abellio habe die Durchführung des Schienenersatzverkehrs während der Gleisbauarbeiten auf der Ruhr-Sieg-Strecke bis 12. Oktober ausgeschrieben, erklärte Limia y Campos. Den Zuschlag habe das Burscheider Busunternehmen Kraftverkehr Gebrüder Wiedenhoff erhalten.

Bei der Vergabe werde natürlich auf den Preis, aber auch auf Qualität geachtet. Auch Erfahrungen spielten eine Rolle, sagte die Pressesprecherin. Da habe sich in diesem Fall Wiedenhoff durchgesetzt. 

Dass auch Unternehmen mit ortsunkundigen Fahrern beauftragt würden, sei nicht ungewöhnlich. „Im Vorfeld sind auch Erkundungsfahrten durchgeführt worden“, erklärte Limia y Campos, dass die Wiedenhoff-Fahrer auf ihre Aufgabe vorbereitet worden seien. 

In diesem Fall habe der Fahrer verpasst, an der Rathaus-Brücke die Abzweigung nach Plettenberg zu nehmen. Im Versetal habe er dann nach einer Wendemöglichkeit gesucht und sei in der Mühlenschlad gelandet.

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