30 Wehrleute vor Ort

500 Liter Diesel laufen aus: Großer Einsatz für die Feuerwehr

Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr mussten den ausgelaufenen Diesel-Kraftstoff abbinden und von der Fahrbahn entfernen.
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Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr mussten den ausgelaufenen Diesel-Kraftstoff abbinden und von der Fahrbahn entfernen.

An der Gewerbestraße ist am Freitagmorgen Dieselkraftstoff aus einem 500-Liter-Tank ausgelaufen. Die Werdohler Feuerwehr musste aktiv werden. Wehrleiter Kai Tebrün alarmierte zusätzliche Kräfte aus Eveking.

Werdohl – Gegen 7.40 Uhr wurden am Freitagmorgen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Ein Dieseltank sei geplatzt und mindestens 500 Liter Diesel würden auslaufen, so die Meldung aus der Kreisleitstelle. Der Löschzug Stadtmitte, in dessen Wachbezirk die Einsatzstelle bei Firma Ricken-Spaltband GmbH lag, rückte als erster aus.

Weil das Wehrfahrzeug, das speziell für ABC-Schutz-Einsätze – also Einsätze mit atomaren, biologischen und chemischen Stoffe, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht – im Gerätehaus der Löschgruppe Eveking steht, alarmierte Wehrleiter Kai Tebrün nach. Die Meldung habe sich am Ende aber dramatischer angehört, als die Situation vor Ort tatsächlich war.

Es stellte sich heraus, dass der Kraftstofftank eines Lkws beschädigt worden war und der enthaltene Dieselkraftstoff auslief. Die Spuren am Tank deuteten darauf hin, dass das Tankbehältnis während der Fahrt um einige Zentimeter nach vorne verrutscht war, schilderte Tebrün. Weil sich weiter vorne einige relativ spitze Bauteile befanden, wurde der Tank sozusagen aufgespießt.

Durch die entstanden Löcher entwich der Kraftstoff. „Auf dem ABC-Fahrzeug haben wir für solche Fälle eine spezielle Dichtpaste“, erklärte Kai Tebrün. Damit wurde das Leck im Tank verschlossen. Weil der Lkw auf einer Länge von mehreren hundert Metern eine Ölspur gezogen hatte, bevor der Fahrer den Schaden bemerkte und anhielt, mussten die Feuerwehrleute weitere Maßnahmen ergreifen.

Mit Bindemittel streuten sie die Fahrbahn und Kanalschächte ab, um ein Eindringen des Diesels ins Grundwasser zu verhindern und außerdem die Gewerbestraße wieder für den Verkehr zu sichern. Gegen 9.30 Uhr war der Einsatz für die 30 Wehrleute beendet.

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