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26 Kinder auf dem besten Weg zum Seepferdchen

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Von: Carla Witt

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Sie fühlen sich im Wasser wohl und wollen sich das Seepferdchen verdienen: Zwei Kurse mit jeweils 13 Kindern werden von SV08 und DLRG im Freibad unterrichtet.
Sie fühlen sich im Wasser wohl und wollen sich das Seepferdchen verdienen: Zwei Kurse mit jeweils 13 Kindern werden von SV08 und DLRG im Freibad unterrichtet. © Carla Witt

Zwei Wochen lang, jeweils von montags bis freitags für 30 Minuten ins Wasser – und richtig fleißig üben: Insgesamt 26 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren lernen noch in dieser Ferienwoche im Werdohler Freibad das Schwimmen. Auch zwei ukrainische Kinder, die in Werdohl zumindest vorübergehend ein Zuhause gefunden haben, sind dabei.

Werdohl ‒ Natürlich hoffen die Organisatoren der DLRG-Ortsgruppe Werdohl und des Schwimmvereins 08 Werdohl, dass alle Kinder, die in den beiden Kursen unterrichtet werden, am Ende voller Stolz ihr Seepferdchen entgegennehmen können. Damit das klappt, legen sich die Vereine mächtig ins Zeug: Insgesamt stehen 13 Helfer zur Verfügung, die sich nicht nur am Beckenrand, sondern auch im Wasser darum kümmern, dass die Schwimmbewegungen am Ende sitzen. Andreas Conrad, seine Frau Karin und Tochter Christina sind ebenso dabei, wie Peter Guder und Susanne Guder. Mit von der Partie sind außerdem Leonie Siedhoff, Loreen und Joline Krimmelbein, Jonas Pflüger, Jeanine Möglich, Sophie Wäscher, Paul Baumgärtel und Annika Putzkus.

Dass in den Sommerferien im Ütterlingser Freibad Schwimmkurse stattfinden, ist inzwischen schon zur Tradition geworden: Mit „QuietschFidel – Schwimmen lernen in NRW“ begann die Erfolgsgeschichte. Nach dem Ende dieses dreijährigen Projektes waren die Aktiven von DLRG und SV08 so überzeugt von dem Konzept der Ferienschwimmkurse, dass sie sich für die Fortsetzung stark machten.

Das sei auch absolut wichtig, unterstreicht Susanne Guder mit Blick auf die langen Wartelisten der Schwimmanfänger. Bedingt durch die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat die Zahl der Nichtschwimmer in ganz NRW zugenommen. Jetzt hoffen die Ehrenamtler, nicht in die nächste Misere zu rutschen, denn im Zuge der Gassparmaßnahmen ist auch von möglichen Bäder-Schließungen die Rede. „Wir hoffen, dass die Sportbäder geöffnet bleiben, damit die Kinder auch weiterhin schwimmen lernen können“, sind sich die Verantwortlichen von SV08 und DLRG einig.

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