2500 Krokusknollen: Blaues Blütenmeer an der Lennepromenade

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Immer sieben Knollen in ein Pflanzloch: Mitglieder des Bürgerstammtisches Werdohl und Ein-Euro-Kräfte der Stadt legten den Grundstein für eine Krokuswiese an der Lennepromenade.

Werdohl - An der Lennepromenade soll zwischen „Stein-Bock“ und „Nixe“, zwei Kunstwerke des Skulpturenparks, schon bald eine Krokuswiese entstehen.

Die Voraussetzungen dafür haben Mitglieder des Bürgerstammtisches und Ein-Euro-Kräfte der Abteilung Soziales und Wohnen der Stadt in dieser Woche geschaffen. 

2500 Knollen – so heißen die Überdauerungsorgane dieser Schwertliliengewächse – haben die Helfer auf dem Wiesenabschnitt im Anschluss an den Bolzplatz vergraben. „Immer sieben Stück in ein Pflanzloch“, wies Landschaftsgärtner Müller, der auch die Idee zur Anlage einer solchen Krokuswiese am Lenneufer gehabt hatte, die Helfer an. Warum ausgerechnet sieben? Das sei ein Prinzip bei der Gartengestaltung, erklärt der Fachmann. „Man wählt immer ungerade Zahlen, denn in der Botanik gibt es keine Gleichheit, keine Symmetrie.“ 

Automatische Vermehrung ist Ziel der Aktion

Müller hatte zuvor eine botanische Krokusart ausgesucht. So war die Wahl auf einen blauvioletten Farbton gefallen. „Gelbe und weiße Sorten eigen sich nicht zum Verwildern, das geht nur mit blauen Farbtönen“, erklärte Müller, nach eigener Auskunft „Gartengestalter mit Leib und Seele“. Das Verwildern, also die automatische Vermehrung der Brutknollen, ist das Ziel der ganzen Aktion. „In ungefähr fünf Jahren ist das hier ein blaues Blütenmeer“, versprach Müller. 

Blühen werden die Krokusse übrigens schon sehr früh im Jahr. „Ende Februar, Anfang März werden die ersten Blüten zu sehen sein“, versicherte der Landschaftsgärtner. Darauf freut sich auch Bürgermeisterin Silvia Voßloh, die die Aktivität an der Lennepromenade verfolgt hat. „So wird Werdohl Stück für Stück bunter und blühender“, fand sie lobende Worte für die Aktiven des Bürgerstammtisches, die ja auch drei Mal im Jahr für eine Bepflanzung der Blumenkübel an der Lenne sorgen.

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