24-Stunden-Malaktion: Kunst für Artenvielfalt

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Die Werdohler Künstlerin Annette Kögel (rechts) hat gestern mit einigen Teilnehmerinnen der 24-Stunden-Malaktion 1340 Euro an Bürgermeisterin Silvia Voßloh (2. von rechts) übergeben. Mit dem Geld soll eine weitere Wildblumenwiese angelegt werden. Das wird der stellvertretende Bauhofleiter Dominic Winterhoff in die Hand nehmen.

Werdohl – Dank der Werdohler Künstlerin Annette Kögel wird es gleich doppelt bunt in der Stadt.

Die 134 kleinen Kunstwerke, die während der 24-Stunden-Malaktion entstanden sind, bringen Farbe in die Wohnungen oder Häuser ihrer neuen Besitzer. Und die Wildblumenwiese, die mit dem Erlös finanziert werden soll, fällt im kommenden Jahr garantiert ins Auge. 

Am Montag hat Annette Kögel Bürgermeisterin Silvia Voßloh im Rathaus besucht, um ihr das Geld zu überreichen. „Wir haben 134 Bilder verkauft, also 1340 Euro eingenommen“, stellte sie fest. Ende August hatte die Werdohlerin zu einem 24-stündigen Malmarathon in ihr Atelier an der Neuenrader Straße eingeladen. Diese Aktion war ein voller Erfolg. „Wir haben tatsächlich die ganze Nacht durchgemalt“, erinnerte sich Annette Kögel. Während der Stoßzeiten sei der Platz im Atelier – bis zu zwölf Personen konnten zeitgleich aktiv werden – mitunter sogar knapp geworden. Bürgermeisterin Silvia Voßloh, die selbst teilgenommen hatte, gefiel besonders die Atmosphäre: „Man ist doch länger geblieben als geplant.“ 

Ausstellung in der Volksbank

Nachdem die fleißigen Künstler ihre Arbeit beendet hatten, waren die kleinen Originale in der Werdohler Volksbank ausgestellt worden. Dort konnten Interessenten sie auch in Augenschein nehmen – und natürlich zum Preis von jeweils 10 Euro käuflich erwerben. „Es war schön zu sehen, wie die Kunstwerke den Besitzer wechselten und sich so auch für den Umweltschutz stark gemacht haben“, sagte Annette Kögel. 

Die kleinen Kunstwerke, die im Rahmen des Malmarathons entstanden sind, waren ín der Volksbank zu sehen.

Auch in einem Herscheider Geschäft, in einer Zahnarztpraxis und in der Plettenberger Volksbank waren die Bilder ausgestellt worden. „Und im kommenden Jahr wollen wir das Ganze noch ausweiten“, kündigte die Künstlerin schon jetzt an. 

Standort steht noch nicht fest

An welcher Stelle die neue Wildblumenwiese eingesät werden soll, steht noch nicht genau fest. Möglicherweise komme dafür eine Fläche an der Lennepromenade in Frage, berichtete die Bürgermeisterin. „Im zeitigen Frühjahr werden wir das in Angriff nehmen“, versprach der stellvertretende Bauhofleiter Dominic Winterhoff. Er kümmert sich in Werdohl um die Anlage von Wildblumenwiesen, die auch eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten darstellen. 

Damit die Wildpflanzen optimal wachsen können, sind entsprechende Vorarbeiten notwendig: „Der Boden muss gefräst, abgeharkt und eventuell noch verbessert werden“, sagte Dominic Winterhoff.

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