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106 lassen sich impfen: Mobiles Impfangebot weiter stark nachgefragt

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Von: Maximilian Birke

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Mit viel guter Laune arbeitete das Team des Impfbusses um Organisator Bernd Benscheidt (Mitte) am Donnerstag in der Fußgängerzone.
Mit viel guter Laune arbeitete das Team des Impfbusses um Organisator Bernd Benscheidt (Mitte) am Donnerstag in der Fußgängerzone. © Maximilian Birke

Nahezu ungebrochen war die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen am Donnerstag als der Impfbus des Märkischen Kreises zum dritten Mal in Werdohl Station machte. Zwar kamen dieses Mal etwas weniger Menschen, die Nachfrage war mit 106 verabreichten Impfungen aber dennoch hoch.

Werdohl – 77 Werdohler entschieden sich für den Wirkstoff von Pfizer/Biontech, 29 wählten Johnson & Johnson aus. Bernd Benscheidt, Mitarbeiter des Märkischen Kreises und einer der Organisatoren des Impfbusses, lief am Donnerstag mit einem Werbebanner durch die Innenstadt und lud Passanten ein, sich eine Spritze abzuholen.

Einige seien seiner Einladung gefolgt, sagt er. „Wir hatten zu keiner Zeit Leerlauf“, so Benscheidt, der sich zufrieden mit der Resonanz zeigte – gerade vor dem Hintergrund, dass das Wetter sich herbstlich ungemütlich zeigte. Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) brachte dem Team am Mittag Kaffee und Brötchen vorbei.

Dominik Bussmann arbeitet im Handwerk und ließ sich den Impfstoff von Johnson & Johnson verabreichen.
Dominik Bussmann arbeitet im Handwerk und ließ sich den Impfstoff von Johnson & Johnson verabreichen. © Maximilian Birke

Corona-Schnelltests sind seit Montag kostenpflichtig, auch dadurch habe die Nachfrage etwas zugenommen, so Benscheidt. Er sieht das positiv, schließlich reduziere sich mit jeder Impfung das Risiko schwerer Krankheitsverläufe und einer Überlastung des Gesundheitssystems. „Das niederschwellige Angebot ist genau das Richtige“, ist der Kreismitarbeiter überzeugt.

Das Team hat inzwischen einige Erfahrung gesammelt, war es doch am Donnerstag schon der insgesamt 58. Einsatz des Impfbusses. Die mobil verabreichten Impfdosen summieren sich mittlerweile auf 6556.

Positiv fiel auch das Feedback der Bürger aus. So lobte Anita Schweizer (82) die mit Ehemann Gerd (85) das mobile Angebot wahrnahm, dass das Team für einen reibungslosen Ablauf gesorgt habe und alles sehr schnell ging. „Man musste wirklich nicht lange warten“, freute sich Schweizer. Sie zeigte sich von der Impfung überzeugt: „Es ist schon wichtig, dass man das macht.“ Für das Ehepaar war es bereits die dritte Impfung mit dem Wirkstoff von Pfizer/Biontech.

Bereits die dritte Impfung durften sich Gerd und Anita Schweizer am Impfbus abholen.
Bereits die dritte Impfung durften sich Gerd und Anita Schweizer am Impfbus abholen. © Maximilian Birke

Ebenfalls aus Überzeugung ließ sich am Vormittag Dominik Bussmann impfen. Er wählte das Vakzin von Johnson & Johnson, für das laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission inzwischen übrigens auch eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Wirkstoff empfohlen wird. Dominik Bussmann ist beruflich im Handwerk tätig. „Mit der Impfung möchte ich Fürsorge treffen, für mich selbst und auch für andere“, so der 20-Jährige. Bei seiner Tätigkeit habe er viel Kundenkontakt.

Durch verschiedene Einschränkungen ein wenig gedrängt fühlte sich Bussmann schon. „Aber größtenteils mache ich es freiwillig.“

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