100 000 Euro werden im Hallenbad investiert

Hat die Renovierungsarbeiten im Hallenbad am Riesei genau im Blick: Stadtwerkegeschäftsführer Frank Schlutow. Fotos: Witt

WERDOHL - Während die Werdohler sich bei sommerlicher Hitze im Freibad tummeln, hat sich Frank Schlutow, Geschäftsführer der Stadtwerke Werdohl, gedanklich schon auf die Hallenbadsaison eingestellt: Am Riesei laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung des Bades auf Hochtouren. Knapp 100 000 Euro, so berichtet Schlutow, werden investiert, damit die Werdohler dort ab September wieder ihre Bahnen ziehen können.

Nach der umfangreichen Dachsanierung in den Vorjahren und dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes im August des vergangenen Jahres (wir berichteten) sei nun noch einmal diese letzte, größere Investition erforderlich. „Dann sollten nur noch die regulären Instandhaltungsmaßnahmen sowie kleinere Reparatur- oder Austauscharbeiten erforderlich sein“, betont Frank Schlutow im Gespräch mit unserer Zeitung.

Bereits erledigt ist die Erneuerung der 40 Durchführungen, durch die das Wasser, das zuvor wieder aufbereitet wurde, zurück ins Becken einfließt. Die alten Rohre, die bisher noch nie ausgetauscht wurden, mussten herausgebohrt und durch neue Kunststoffrohre ersetzt werden. „Jetzt fehlen nur noch die neuen Abdeckungen“, erklärt Schlutow. Durch diese werde unter anderem sichergestellt, dass sich die Schwimmer nicht an den Rohrenden verletzen können.

Momentan sind die Mitarbeiter eine Firma, die sich auf den Bäderbau spezialisiert hat, mit dem Hubboden im Becken beschäftigt. Die Schleppschürzen, also der bewegliche Unterschwimmschutz, werden komplett erneuert, ebenso wie die Gummiabdeckung des Hubbodens und die Randleisten. Sind diese Arbeiten beendet, kommen Elektriker der Fachfirma zum Zuge. „Sie bauen eine neue Steuerung für den Hubboden ein“, erläutert der Geschäftsführer der Stadtwerke.

Regelmäßig – also auch in diesem Jahr – seien zudem Fugenerneuerungen im Becken notwendig. Die schlagen laut Schlutow mit jeweils 2000 bis 5000 Euro zu Buche.

In der letzten Woche dieses Monats steht dann die große Reinigungsaktion auf dem Plan, damit das Hallenbad pünktlich zum Saisonstart öffnen kann. Denn wenn am 4. September das neue Schuljahr beginnt, soll das Bad auch wieder für das Schwimmen während des Unterrichts zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich seien die Stadtwerke und deren Mitarbeiter aber bezüglich des Eröffnungstermins bereit, Flexibilität zu zeigen: „Wenn sich das sommerliche Wetter tatsächlich bis in den September hält, möchte natürlich keiner im Hallenbad schwimmen“, stellt Schlutow fest. Allerdings könne aufgrund der personellen Situation jeweils nur ein Bad geöffnet werden. „Dann müssten wir überlegen, ob wir es einrichten können, das Hallenbad nur für die Schulen zu öffnen“, so Schlutow.

Von Carla Witt

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