10 000 Euro Preisgeld für lebensechtes Darmmodell

Dr. Manfred Stolpe (rechts) überreichte den mit 10 000 Euro verbundenen Award an das Apotheker-Ehepaar Fay.

WERDOHL ▪ Zum achten Mal ist am vergangenen Sonntag im Hotel Adlon in Berlin der Felix-Burda-Award verliehen worden. Geehrt werden mit diesem Preis Bürger, Wissenschaftler, Unternehmen, Organisationen und Medien, die sich im letzten Jahr in besonderer Weise für die Darmkrebsprävention eingesetzt haben.

Einer der fünf Hauptpreise ging in diesem Jahr an das Apothekerehepaar Ulla und Dr. Gunther Fay aus Werdohl und Lüdenscheid. Sie erhielten den mit 10 000 Euro dotierten Award in der Kategorie „Public Prevention“.

Überreicht wurde dieser Preis dem Ehepaar Fay durch Dr. Manfred Stolpe, den ehemaligen Bundesverkehrsminister und langjährigen Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern. Gewürdigt wurde damit ihr Projekt „Vorsorge macht Spaß, Lüdenscheid und Werdohl gegen Darmkrebs“.

In der Darmkrebsvorsorge der Staberg- und Stadt-Apotheke in Lüdenscheid und Werdohl war eine Vielzahl lokaler Partner und Institutionen eingebunden – unter anderem das Krankenhaus, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen, die Lokalzeitungen, die Bürgermeister der beiden Städte als Schirmherren, die Firmen und die Betriebsräte in der Region, Kindergärten und Schulen.

Besonders einprägsam – neben allgemeiner Aufklärungsarbeit – war das in der Werdohler Fußgängerzone aufgebaute, 20 Meter lange und begehbare Darmmodell. Hier konnten sich die Bürger an einem Tag über den menschlichen Darm und die Entstehung von Darmkrebs informieren. Schulen verlegten den Biologie-Unterricht in dieses Modell.

Das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro soll zum Teil für neue Projekte im Rahmen der Präventionsvorsorge eingesetzt werden. Ein weiterer Teil ist für eine Veranstaltung für das fleißige und immer helfende Apothekenteam vorgesehen.

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