1000 Bäume gepflanzt

Während der Aktion wurden insgesamt 1000 Bäume in den Boden gebracht. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Ein ungewöhnliches Bild gab es gestern im Waldbereich auf dem Ennest zu bestaunen. Zwischen den durch Sturm Kyrill nur noch als Baumstumpf zu sehenden Fichtenrestbeständen pflanzten rund 40 Aktive in roten Jacken 1000 kleine Laubbäume. So skurril sich die Situation auch darstellte, so nachhaltig soll die Aktion sein. Denn: Das Unternehmen finanziert weltweit 1,5 Millionen neue Bäume. Der Vize-Geschäftsführer von Toshiba Europa, Yoshiyuki Sakamitsu, sprach gestern von der „Schaffung neuer Luft“ als ein Ziel.

Unterstützung erhielten die Mitarbeiter beim Pflanzen von Bergahorn und Buche von den Aktiven des Bergwaldprojektes, die innerhalb einer Woche zudem 3000 Bäume ehrenamtlich pflanzen. Die Setzlinge sind ebenfalls von Toshiba gestiftet – wie seit vier Jahren. Nach dem Sturm Kyrill haben Freiwillige im Rahmen der Bergwaldprojektwochen gemeinsam mit der Stadt jedes Jahr Bäume gepflanzt. Und das vorwiegend in höheren Bereichen, wo das Pflanzen durch Unternehmen ansonsten viel Geld verschlungen hätte, erklärt Revierförster Frank Bossong.

Aus der finanziellen Unterstützung der Wiederaufforstung ist jetzt auch eine tatkräftige geworden, wie sich gestern zeigte. Mit einem Bus kamen die Mitarbeiter nach Werdohl, um bei bestem Frühlingswetter anzupacken. Dass die Witterung gut für die Arbeiter, aber weniger gut für die Pflanzen sei, wusste Bernd Schulze vom Bergwaldprojekt den Aktiven ebenso wie die Bedeutung des Unterfangens Aufforstung zu beschreiben.

Der stellvertretende Bürgermeister, Dirk Middendorf, bedankte sich vor Ort für die Unterstützung und warb zugleich um Touristen. Wandern und Fahrten mit dem Mountainbike seien in der Umgebung von Werdohl hervorragend möglich. ▪ Marco Fraune

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