Zwei neue Löschfahrzeuge für die Plettenberger Feuerwehr: Doppeltes Lottchen mit Allrad, Wasser, Werkzeug 

+
Eine halbe Mio. Euro konnte die Stadt in die Erneuerung des Fuhrparks der Feuerwehr investieren. Zwei neue Multifunktionsfahrzeuge mit Löschgerät und umfangreichem Besteck zur technischen Hilfeleistung wurden  in Dienst gestellt.

Plettenberg - Fast eine halbe Mio. Euro hat die Stadt Plettenberg in zwei neue Löschfahrzeuge vom Typ LF 10, geliefert von Rosenbauer auf Mercedes Atego-Fahrgestellen, investiert. Die Autos sind in den Löschgruppen Holthausen und Oestertal stationiert.

Arbeitspferde und Werkzeug für den Dienst in der Not, nicht chromblitzendes Vergnügen, sondern unverzichtbares Material, um den Bürgern Hilfe zu bringen – so charakterisierte Bürgermeister Ulrich Schulte bei der Übergabe die beiden nagelneuen Fahrzeuge LF 10 für die Löschgruppen Holthausen und Oestertal. 

Schulte stellte in der Feuer- und Rettungswache die beiden nahezu bauartgleichen Löschgruppenfahrzeuge als „doppeltes Lottchen“ vor. Durch die Beschaffung des Pärchens gab es für die Stadt Rabatt. Der Doppelauftrag machte zudem Sinn, weil sowohl in Holthausen als auch im Oestertal gehandelt werden musste: Hier werden 20 und 26 (!) Jahre alte Einsatzfahrzeuge abgelöst.

Den beiden Löschgruppenführern Markus Weller (Oestertal, links) und Heinz-Wilhelm Klaucke (Holthausen, Mitte) übergab Stadtbrandinspektor Markus Bauckhage die Fahrzeugschlüssel.

 Weil vor drei Jahren bei einem Einsatz in Herscheid die Drehleiter zerstört worden war und eine neue her musste, geriet das Erneuerungsprogramm der Feuerwehr aus den Fugen – der Methusalem im Oestertal musste über 1 000 Tage länger durchhalten als geplant. Stadtbrandinspektor Markus Bauckhage freute sich, den Stadtrat bei der Erneuerung der Feuerwehr hinter den Mannschaften zu haben. „Die Fahrzeuge sind nicht zu unserem Vergnügen da, sondern unser Arbeitsgerät im Dienst.“

 Brandamtsrat Peter Hemscheidt, Leiter der Feuer- und Rettungswache, bedankte sich bei den beiden Kameraden Thorsten Brill und Eik Uebach. Neben dem normalen Dienst auf der Wache hätten beide die Planung und Beschaffung der beiden Fahrzeuge („ein echtes Großprojekt“) gestemmt und zu einem guten Ende gebracht. 

Hochprofessionell hätten sie die Planung für das zunächst angestrebte Oestertaler Auto aufgenommen und in dem Moment, in dem dank eines sehr guten Angebotes des Herstellers das zweite Fahrzeug erreichbar wurde, auf die kleine Serie umgestellt. Er, Hemscheidt, habe in dieser Phase sehr gerne mit dem Duo Brill / Uebach zusammengearbeitet. Ihre zupackende und mit trockenem Humor gewürzte Art habe Anteil am weiteren Zusammenwachsen der einzelnen Löschgruppen zu einer Gesamtfeuerwehr der Stadt Plettenberg. Nach der Übergabe der Fahrzeuge blieb ausreichend Gelegenheit, die Geräte zu besichtigen und anzustoßen.

Stefan Aschauer-Hundt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare