Ein Vierbeiner für junges und älteres Publikum

Zeitungshund Wudi zu Gast im Altenzentrum St. Josef in Eiringhausen

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Auch die Rollstuhlfahrer und die Bewohner mit Rollatoren oder anderen Gehhilfen konnten zur Lesung kommen, da das Altenzentrum barriererefrei ist.

Plettenberg - In dieser Woche durften sich die Bewohner des Altenzentrums St. Josef in Eiringhausen über einen ganz besonderen Gast freuen – Wudi war zu Besuch.

Wudi ist ein Tibet-Terrier und lebt mit seiner Besitzerin Marion Rohde in Plettenberg. Wudi ist den ST-Lesern schon vielfach bekannt, denn eri ist der tierische Redakteur der Heimatzeitung. Wudi erlebt in seinem aufregenden Alltag in Plettenberg viele spannende Dinge und davon berichtet er zwischendurch den ST-Lesern in lustigen Geschichten, durch die das schwarz-weiße Fellknäuel immer mehr Fans und Liebhaber bekam. 

„Ich werde so oft angesprochen, weil die Leute Wudi in der Stadt erkennen. Manche sind besonders begeistert von dem Hund, machen Fotos von ihm und bringen ihm Leckerchen mit“, berichtet Besitzerin Marion Rohde. Vor ein paar Monaten wurde Wudi nach einem Besuch in der Stadtbücherei zum Ehrenmitglied ernannt – er ist übrigens auch der einzige Vierbeiner, der die Räumlichkeiten betreten darf, und das nur, weil Wudis Geschichten als Buch auch in der Bücherei erhältlich sind. 

Natürlich war es da selbstverständlich, dass es auch schon eine Lesung mit dem Vierbeiner dort gab – und die kam bestens bei allen Beteiligten an. Damals war das Publikum überwiegend jung – in dieser Woche waren Wudis Zuhörer schon etwas älter. Das zeigte wieder einmal mehr: Wudi begeistert alle Generationen, denn ihn stört es nicht, was andere über ihn denken. Er zieht meistens sein Ding durch – oftmals zum Nachteil seiner Besitzerin, die selbst bei der Lesung im Altenheim immer wieder lachen musste, da ihr Hund wirklich „nicht ganz normal ist“. 

Bei den Senioren kamen die Geschichten super an. Viele von ihnen wollten Wudi gerne streicheln und freuten sich über die dankbare Abwechslung im Altenzentrusalltag. Für Praktikantin Melanie Kortmann war der Besuch von Marion Rohde und ihrem Vierbeiner sehr hilfreich, sie startete nämlich im Rahmen ihrer Tätigkeit ein ganzes Projekt zu dem Thema, das sich speziell mit der „Arbeit mit Hunden im Altenheim“ beschäftigt. 

Sie konnte einige wichtige Eindrücke und Erkenntnisse sammeln. Nach einer Stunde Lesung und viel Applaus traten Marion Rohde und Wudi dann irgendwann wieder den Heimweg an, und können über diesen Nachmittag sicherlich wieder in einer neuen Geschichte berichten...

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