Anwohnerin will ihrer Löschgruppe den Rücken stärken

Holthauserin ruft auf zu einer Solidaritätsaktion

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So weit, wie auf diesem Plakat, das an einem Feuerwehrfahrzeug hängt, möchte es Heike Breitenbach nicht kommen lassen. Sie ruft auf zu einer Solidaritätsaktion.

Plettenberg - Heike Breitenbach ist schockiert. Die Nachricht, dass sich die Löschgruppe Holthausen auflösen soll, will sie nicht tatenlos hinnehmen.

Die Nacht vom 7. auf den 8. Februar hat das Leben der Familie Breitenbach verändert: Den nächtlichen Brand ihres Wohnhauses haben die Bewohner und auch die Haustiere unverletzt überstanden. 

Und die Breitenbachs wissen, bei wem sie sich zu bedanken haben – bei der Plettenberger Feuerwehr, insbesondere bei der Löschgruppe Holthausen. „Wenn die nicht so schnell und umsichtig reagiert hätten, dann hätten wir in dieser Nacht alles verloren“, lobt Heike Breitenbach den Einsatz der Kameraden. 

Entsprechend entsetzt zeigt sie sich über die aktuellen Geschehnisse rund um die Löschgruppe. Wenige Stunden, nachdem sie und ihr Mann die Bürgerversammlung im Gerätehaus besucht hatten, richtete sie sich über das soziale Netzwerk Facebook mit einem Aufruf an alle Plettenberger. 

„Ich bin gebürtige Holthauserin, die Löschgruppe liegt mir einfach am Herzen“, sagt Heike Breitenbach. Sie will die Situation nutzen und sich für den Einsatz der Holthauser Wehr, nicht nur in der beschriebenen Brandnacht, sondern in den letzten Jahrzehnten revanchieren. 

Für den 1. April ruft sie zu einer Aktion der Solidarität auf. Um 10 Uhr, zwei Stunden vor dem Ablaufen des Ultimatums der Holthauser Löschgruppe, soll der Haupteingang des Rathauses der Treffpunkt derer sein, die sich für den Erhalt der Löschgruppe einsetzen möchten. 

Geplant sei keine Demonstration. „Wir wollen einfach nur still dastehen und Präsenz zeigen“, erklärt Heike Breitenbach.

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