Plettenberger lassen sich das Freibier zur 40. PleWo schmecken

O’ zapft is – Bayerische Stimmung unterm Stephansdachstuhl

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Bürgermeister Ulrich Schulte (rechts) stach traditionell das große Veltins-Fass gestern Mittag am Alten Markt an. Das Freibier wurde anschließend von den Mädels der Hülschotter Funkengarde verteilt.

Plettenberg -  „So ein Tag, so wunderschön wie heute. So ein Tag, der dürfte nie vergehen!“ Dieses Lied wurde nicht nur einmal am PleWo-Wochenende gespielt, und genau so fühlten sich die Besucher auch, zumindest gestern Mittag.

Der traditionelle Fassanstich um 13 Uhr am PleWo-Sonntag ließ keine Wünsche offen: Die Sonne strahlte vom wolkenlosen blauen Himmel, die Besucher unterm Stephansdachstuhl am Alten Markt schunkelten zur Blasmusik, und die Mädels der Hülschotter Funkengarde verteilten frisches Veltins vom Fass, das jedes Jahr von der Brauerei gesponsert wird. Was kann es Schöneres geben? Nicht viel, denn das bayerische Flair zauberte vielen Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht. 

„Jetzt haben wir schon die 40. Plettenberger Woche. Wie schnell doch die Zeit vergeht“, erinnerte sich Bürgermeister Ulrich Schulte zurück an seine Kindheit, als das jetzige Stadtoberhaupt selbst noch auf einer Decke Am Alten Markt gesessen hätte, um Spielzeug zu verkaufen. Bevor Schulte jedoch dazu kam, das Fass nun endlich anzustechen, nutzte er die Gelegenheit, um sich bei Kulturamtsleiterin und Mitorganisatorin Barbara Benner zu bedanken. 

Bedanken für eine „Benner-PleWo-Ära“, die mit dem gestrigen Tage endete, denn: Barbara Benner feierte mit der 40. Plettenberger Woche gleichzeitig ihre letzte Veranstaltung in der Funktion als Kulturamtsleiterin. Sie geht in diesem Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand, wird der PleWo aber sicherlich als Besucherin treu bleiben, denn der Abschied fiel ihr nicht leicht, wie ihr sichtlich anzusehen war, als Ulrich Schulte ihr als Symbol der Dankbarkeit einen Blumenstrauß überreichte.

 Anschließend war der Augenblick gekommen, und das große Fass wartete darauf, endlich entleert zu werden. Die ersten Schläge des Bürgermeisters trafen zwar, dennoch schien es nicht richtig laufen zu wollen. Aber auch das brachte den ersten Bürger der Vier-Täler-Stadt nicht aus der Ruhe, und nach einigen Sekunden war das große Glas gut gefüllt. Natürlich trank Schulte auch wieder den ersten Schluck des kühlen Gerstensaftes, nachdem Benner, ein Vertreter der Brauerei und Schulte das Bier in die Krüge füllten, um es dann zu den Besuchern zu bringen.

 Als „Kellner-Team“ standen schon die Mädchen der Hülschotter Funkengarde parat, die zuvor eine Tanzeinlage unterm Stephansdachstuhl zum Besten gegeben hatten. Musikalisch wurde das Treiben von der Plettenberg Stammtischmusig unterstützt, die mit „Auf der Vogelwiese“ die richtige Wahl getroffen hatte, denn das erinnerte ein wenig an die bevorstehende Schützenfestsaison auf die man sich im Sauerland immer freut.

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