Quote sinkt auf 4,4 Prozent

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Die Zahl der Arbeitslosen hat sich sowohl in Plettenberg, als auch in Herscheid im April reduziert.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Plettenberger und Herscheider hat sich im April verringert: Wie die Agentur für Arbeit Iserlohn mitteilt, waren im April 801 Personen, und damit 53 weniger als im März, arbeitslos gemeldet. Damit beträgt die Arbeitslosenquote für April 4,4 Prozent.

„Die hohe Arbeitskräfte-nachfrage der Betriebe bietet Arbeitssuchenden weiterhin gute Chancen auf eine neue Beschäftigung“, erklärt Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn. Die Arbeitslosigkeit befinde sich kreisweit auf einem Niveau, „das zuletzt im Oktober 2008 geringer ausgefallen ist“, sagt Pawlas.

In Plettenberg waren im April 684 Personen arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats hat sich damit die Zahl der joblosen Plettenberger um 43 verringert. Auch im Vergleich zum April des Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen in der Vier-Täler-Stadt reduziert: Damals waren 787 Plettenberger ohne Job.

Auch in Herscheid hat sich die Zahl der arbeitslos Gemeldeten reduziert: 117 Herscheider waren im April arbeitslos gemeldet – zehn weniger als noch im März. Auch im Vergleich zum April 2017 hat sich die Arbeitslosigkeit in der Ebbegemeinde reduziert: Damals waren 166 Herscheider ohne Job.

Pawlas sieht den heimischen Arbeitsmarkt stabil – auch wenn erwartet werden müsse, dass im Sommer ein „saisontypischer Anstieg“ der Arbeitslosigkeit stattfinden wird: „Der Arbeitsmarkt ist weiter dynamisch und sehr aufnahmefähig. Vorübergehend werden in den Sommermonaten junge Fachkräfte auf die Arbeitsagentur zukommen, um sich übergangsweise arbeitslos zu melden.“

Die Erfahrungen der Vergangenheit würden jedoch zeigen, dass dieser Personenkreis nur kurz von Arbeitslosigkeit betroffen sei.

„Unabhängig von diesem saisontypischen Muster, werden Arbeitssuchenden durch die Vielzahl an Stellenmeldungen auch weiterhin sehr gute Chancen auf eine Beschäftigung ermöglicht, sodass sich die Arbeitslosigkeit weiter reduzieren wird“, prognostiziert Agentur-Chefin Pawlas.

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