Veranstaltung am Freitagabend im ASG

Ist Poetry Slam eigentlich ansteckend?

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Die Gümmi-Schüler des ASG bereiten sich mit Marian Heuser auf Poetry-Slam vor. 

Plettenberg - Ist Poetry Slam eigentlich ansteckend? Die Frage kann Poetry Slammer und Moderator Marian Heuser durchweg mit „ja“ beantworten. Zurzeit bereitet der World of Wordcraft-Macher acht Schüler des Plettenberger Gymnasiums auf ihren Auftritt am Freitag, 27. April, vor. Ab 19 Uhr werden sie die Aulabühne in Böddinghausen betreten.

Was dort geboten wird? Wir alle dürfen gespannt sein. „Es gehört viel Mut dazu, vor Publikum zu performen und seine Gedanken in selbstverfassten Texten zum Ausdruck zu bringen. Da kann man jede Unterstützung gebrauchen“, ruft der Wortakrobat dazu auf, die Aula zum Toben zu bringen.

 Im letzten Jahr hat unter seiner Regie der Heimat-Slam des Kreisheimatbundes, an dem insgesamt vier Schulen im Märkischen Kreis beteiligt waren, in Plettenberg einen Stein ins Rollen gebracht. Die ASG-Schülerin Luise Wolff heimste mit ihrem Auftritt im Lüdenscheider Kulturhaus gleich zwei Preise ein und auch Maya Hendel brachte eine Trophäe mit nach Hause. 

Der Erfolg beflügelte die Gymnasiasten und ihre Lehrer so sehr, dass sie einen eigenen U 20-Poetry Slam ins Leben gerufen haben. Das Lineup, das Plakat, die Technik, das Catering – all das kommt aus den Händen der Schülerschaft des ASG. Schulleiterin Elisabeth Minner will die positive Welle nutzen, um die Sprach- und Literaturbegeisterung der jungen Leute nachhaltig zu schüren und Interesse für „Kreatives Schreiben“ zu wecken. 

Der Heimatbund Märkischer Kreis und die Volksbank Märkischer Kreis unterstützen die Initiative mit rund 1 500 Euro, sodass Marian Heuser erneut als professioneller Workshop-Leiter und Moderator gewonnen werden konnte. Am Freitag ist der Eintritt frei. Spenden sind gerne gesehen und kommen in Gänze der Schülerschaft zugute

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