Zwei neue Ladesäulen in Plettenberg

Wo man jetzt sein E-Mobil per Flatrate tanken kann


Zwei neue elektrische Ladesäulen der Stadtwerke Plettenberg wurden am Dienstag von Jürgen Denker (re.) und Bauamtsleiter Sebastian Jülich offiziell vorgestellt.
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Zwei neue elektrische Ladesäulen der Stadtwerke Plettenberg wurden am Dienstag von Jürgen Denker (re.) und Bauamtsleiter Sebastian Jülich offiziell vorgestellt.

Sie sind grün, stehen hinter einer Buchenhecke und symbolisieren den neuen Trend im Automobilbereich. Am Dienstag weihten Jürgen Denker von den Stadtwerken Plettenberg und Bauamtsleiter Sebastian Jülich zwei neue Ladesäulen am Eiringhauser Busbahnhof ein.

Plettenberg - „Das Ganze ist eine Gemeinschaftsaktion zwischen Stadt Plettenberg und den Stadtwerken“, erklärte Denker. Wie Sebastian Jülich bestätigte, übernahm die Stadt Plettenberg die Kosten für den Tiefbau und die Verlegung der Stromkabel. Die Ladesäulen selbst, die jeweils rund 4 000 Euro kosten, stellten die Stadtwerke auf, die damit nun insgesamt acht elektrische Ladesäulen im Stadtgebiet betreiben. Zwei davon stehen im Parkhaus an der Brachtstraße, zwei am Aquamagis, eine bei den Stadtwerken, eine vor dem Rathaus und zwei nun am ZOB in Eiringhausen.

Wie Ben Schneider, Betriebsleiter der Stadtwerke Plettenberg, mitteilte, sind die Ladesäulen im Parkhaus an der Brachtstraße am besten frequentiert. Ganz unterschiedlich fallen dabei die Kosten aus. Wer als Ortsfremder mal eben schnell sein Elektro- oder Hybridauto tanken will, zahlt über die Seite www.plugsurfing.com. Wer eine entsprechende Karte der Stadtwerke hat, zahlt derzeit gerade einmal 6,90 Euro im Monat und kann dafür so oft tanken, wie er will. Allerdings wird das Preismodell voraussichtlich schon bald angepasst.

Volle Ladung dauert bis zu vier Stunden

Wer über die bundesweit agierende Seite www.plugserfing.com den Strom für das Auto tankt, zahlt dafür derzeit 49 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für einen nahezu komplett leer gefahrenen Renault Zoe werden damit für eine Stromladung rund 20 Euro fällig. Bei einem Tesla mit einem Batteriespeicher von 80 kWh wäre das etwas mehr als das Doppelte. Allerdings – und das betonte Jürgen Denker bei der Vorstellung – handelt es sich nicht um Schnellladesäulen. Wer also seinen Porsche Taycan oder Tesla laden will, benötigt dafür gut vier Stunden Zeit.

Verhindert werden soll, dass die beiden Parkplätze über den Ladevorgang hinaus besetzt werden. Deshalb soll die Höchstparkdauer dort begrenzt werden. Entsprechende Schilder sollen demnächst aufgestellt werden. Geprüft werden soll nach den Angaben von Bauamtsleiter Sebastian Jülich auch, ob es noch an anderen Stellen im Stadtgebiet Ladesäulen geben soll.Neben den Stadtwerken als Anbieter gibt es auch Ladesäulen beim Autohaus Tiemeyer, bei der Prange-Gruppe und an der Freilig-rathstraße.

Aufladestation für E-Bikes

In einer der nächsten Ausschusssitzungen soll laut Bauamtsleiter Sebastian Jülich nicht nur über eine mögliche Ladesäule am Dorfplatz Landemert, sondern auch über eine moderne Aufladestation für E-Bikes am Eiringhauser Busbahnhof diskutiert werden.

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