Landemerter Edwin Schulte wundert sich über schleppenden Baufortschritt

Wird der Radweg noch vor dem Berliner Flughafen fertig?

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Die Trasse des rund 2,2 Kilometer langen Landemerter Radweges ist fast durchgehend fertig. Der Bau musste in den letzten Wochen stoppen, da der Untergrund einer Matschpiste glich. Der Radweg soll laut Bauamtsleiter Bernd Merhofe in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Plettenberg - Lange wurde darüber diskutiert, ob der Radweg nach Landemert Sinn macht, wo er herführen soll und ob man sich den Weg leisten kann. Dann gab es grünes Licht für den rund 500 000 Euro teuren Radweg, mit dessen Bau im Frühjahr begonnen wurde.

„Ich frage mich gerade, ob der Berliner Flughafen oder der Radweg Landemert eher fertiggestellt wird“, kritisierte ST-Leser Edwin Schulte den langsamen Baufortschritt. „Warum geht es dort nicht weiter? Der Radweg sollte doch im Oktober eigentlich eingeweiht werden. Fragt sich nur, in welchem Jahr?“, will der Landemerter wissen.

Come-on leitete die Fragen an den städtischen Bauamtsleiter Bernd Merhofe weiter, der auch eine Erklärung parat hatte. Die verantwortliche Baufirma Hilgenroth aus Sundern habe einen Baustopp eingelegt, weil der Boden zwischenzeitlich zu feucht gewesen sei. Da sich das Erdreich unter der Radwegtrasse in Teilbereichen nur mit dem Zusatz von Kalk verdichten lasse, müsse es trocken sein. Nach seinen Informationen sollen die Arbeiten in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. 

„Ziel ist es auf jeden Fall, den Radweg noch in diesem Jahr fertigzustellen“, betonte Merhofe. Die Trasse an sich sei fast durchgehend fertig. Auch die Leerrohre seien verlegt worden und die Stahlprofile für die Brücken habe man installiert. Die Modellierungsarbeiten am Grünebach seien ebenfalls abgeschlossen. Was noch fehle, sei die Verdichtung der Trasse in Teilbereichen und die abschließende Asphaltschicht. 

Wenn das Wetter mitspiele, könne es laut Merhofe noch etwas werden mit der Fertigstellung des rund 2,2 Kilometer langen Radwege-Teilstückes in diesem Jahr. Und dann hätte man den Wettlauf gegen den Berliner Flughafen locker gewonnen...

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