Bau- und Liegenschaftsausschuss sowie Schul- und Kulturausschuss sammeln Ideen

Was wird aus dem Gebäude der Vier-Täler-Schule

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Bauamtsleiter Sebastian Jülich zeigte dem Bau- und Liegenschaftsausschuss sowie dem Schul- und Kulturausschuss bei der Besichtigung der Vier-Täler-Schule am Samstag auf einem Plan, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden könnte. Ein Vorschlag ist zum Beispiel, dass der zweite Kindergarten in Holthausen in das Erdgeschoss der Schule zieht.

Plettenberg -  Ab dem 1. August wird es keinen Unterricht mehr in der Vier-Täler-Schule geben, da die Schule schließt. Aus diesem Grund sammelten der Bau- und Liegenschaftsausschuss sowie der Schul- und Kulturausschuss am Samstag bei einer Besichtigung der Schule Ideen, was aus dem Gebäude werden könnte.

Die Besichtigung in Holthausen gehörte zur Bereisung mehrerer Schulen, Turnhallen und dem Sportplatz im Oestertal. Die Frage, was aus der Vier-Täler-Schule in Zukunft wird, beschäftigte die Teilnehmer jedoch dabei am meisten.

Das Stadtarchiv ist bereits 2016 in das Untergeschoss der Vier-Täler-Schule eingezogen. Daneben, also ebenfalls im Untergeschoss, befindet sich seit einiger Zeit die städtische Kindertagesstätte Kunterbunt und das zweite Obergeschoss des Gebäudes wird bereits von der offenen Ganztagsschule (OGS) der Grundschule Holthausen genutzt.

Ideen, wie die Vier-Täler-Schule nach dem Ende des Förderunterrichts aussehen könnte, gab es bei der Bereisung einige. Fachbereichsleiter Hans-Peter Kapitain stellte den Vorschlag vor, dass der zweite Kindergarten in Holthausen, der sich derzeit an der Martin-Luther-Kirche befindet, ebenfalls in das Schulgebäude einziehen könnte. „Beide Einrichtungen haben zwei Gruppen mit Kindern von zwei bis sechs Jahren. Würde man die Kindergärten zusammenlegen, könnten in der Vier-Täler-Schule vier Gruppen aufgenommen werden“, führte Kapitain aus. Zudem könnte man womöglich noch eine fünfte Gruppe mit Kindern von null bis drei Jahren aufnehmen, was in beiden Kitas bisher nicht möglich sei. Der Kindergarten sollte sich dann vom Untergeschoss bis zum Erdgeschoss erstrecken, da eine Etage nicht ausreiche. „Es ist zwar ein Kindergarten in einer Schule, aber das ist besser, als zwei Kindergärten im Abstand von 100 Metern“, unterstütze Bürgermeister Ulrich Schulte den Vorschlag. Falls der zweite Kindergarten in die Schule einziehen sollte, müsste man im Sommer Klarheit über die Planungszeit haben, da der Kindergarten eine Kündigungsfrist von einem Jahr für die Räume an der Martin-Luther-Kirche habe.

Eine weitere Überlegung ist, die Räumlichkeiten der OGS zu verlegen. Diese befinden sich derzeit im zweiten Obergeschoss, sodass die Kinder durch das gesamte Gebäude laufen müssen, um zur OGS zu kommen. Daher könnte man sich vorstellen, die OGS in die Aula und die beiden Räume, die sich dahinter befinden, zu verlegen und den Kindern so auch eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen. „Die Aula hat einen direkten Zugang von außen und die OGS könnte zudem den kleinen Hof vor der Aula nutzen“, erklärte Bauamtsleiter Sebastian Jülich.

Für das zweite Obergeschoss der Schule gibt es bisher noch keine konkreten Planungen. Dort befinden sich unter anderem der PC-Raum und die Lehrküche, die in einem sehr gut gepflegten Zustand ist, wie bei der Bereisung festgestellt wurde. Es gab zwar Vorschläge, die Küche für VHS-Kurse zu nutzen, dagegen spreche jedoch die nicht vorhandene Barrierefreiheit der Schule. Vorstellen könnte man sich zudem, dass der Feuerwehr Musikzug im Gebäude probe.

30 000 Euro würden für die Planungen aufgestellt. „Der Zustand der Schule ist in Ordnung. Man muss sich trotzdem gut überlegen was man macht“, sagte Sebastian Jülich. Schließlich wolle man auf lange Sicht planen. Die Bausubstanz müsste zudem noch genauer angeguckt werden.

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