Riesen-Adventskranz als „Hoffnungsträger“

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Spenden und Erlöse aus den Aktionen am Wichernkranz unterstützen bedürftige Familien in der Hansestadt Attendorn.

Attendornm - Der Wichernkranz wurde vor der Erlöserkirche aufgestellt.  Die Offene Kirche in Attendorn lädt ein mit einem  Raum für Stille nach der Kerzenandacht. Jeden Tag gibt es ein neues Programm. 

Zum zehnten Mal wurde vor der Ev. Erlöserkirche Attendorn der vier Meter große Riesen-Wichernkranz aufgestellt, mit dem die Kirchengemeinde auf das Problem wachsender Kinderarmut aufmerksam macht. Der Begründer der Evangelischen Diakonie Johann Hinrich Wichern „erfand“ 1839 den Adventkranz für die Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, um ihnen damit die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen. Jeden Tag im Advent wurde an dem Kranz im Hamburger „Rauhen Haus“ eine Kerze entzündet.

 Auch der von Karnevals-Wagenbauern gebaute Riesenkranz im Sauerland lädt dazu ein, in die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu investieren. . So treffen sich vor der Attendorner Erlöserkirche montags bis freitags um 18.00 Uhr nicht nur „Engel und Bengel“ zu den abendlichen Kerzenandachten am Attendorner Adventskranz. Gäste aus Öffentlichkeit und Ökumene beteiligen sich mit Liedern, Gebeten, Geschichten und Gedanken zum Advent, um besinnlich Advent zu feiern und dabei nicht die Problematik von Kinderarmut und aktuellen Flüchtlingsschicksalen zu vergessen.

 Die Offene Kirche bietet mittwochs und freitags anschließend bis 19.30 Uhr Raum für Stille und Gebet. 

Am Montag (11.12.) hält die Vorsitzende des CVJM Attendorn Melanie Kirchhoff die Kerzenandacht,

Dienstag (12.12.) kommt der „Nikolaus“ (`Pittjes´ Höffer) an den Wichernkranz,

Mittwoch (13.12.) erzählt Diakoniepfarrer Dr. Christof Grote die Geschichte,

Donnerstag (14.12.) lädt der Landrat des Kreises Olpe Frank Beckehoff zum Mitsingen ein und

Freitag (15.12.) wird Frau Renate Biecker-Klaas vom Seniorenhaus St. Liborius werden die Kerzenandacht halten.

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