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Wenn Hecken zum Problem werden: 1,50 Meter müssen schon sein

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Von: Christos Christogeros, Georg Dickopf

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Besonders am Dingeringhauser Weg ragen Hecken so weit in den Gehweg hinein, dass oftmals nicht mehr die vorgegebene Gehwegbreite von 1,50 Meter gegeben ist.
Besonders am Dingeringhauser Weg ragen Hecken so weit in den Gehweg hinein, dass oftmals nicht mehr die vorgegebene Gehwegbreite von 1,50 Meter gegeben ist. © Dickopf

In Deutschland ist alles klar geregelt – auch, wie weit die Hecke in den Gehweg hineinragen darf. Und hier besteht in Plettenberg offensichtlich in manchen Bereichen Handlungsbedarf.

Plettenberg - Denn das Gesetz sieht vor, dass eine Gehwegbreite von 1,50 Meter vorhanden sein muss. Ragt das Grün so weit in den Weg hinein, dass diese Mindestbreite nicht mehr gegeben ist, muss die Heckenschere ran. Und Behinderungen von Gehwegen und Straßen durch herabhängende Äste oder wuchernde Sträucher und Hecken würden von der Stadt Plettenberg aufgegriffen, wie es auf Nachfrage im Rathaus heißt.

Der jeweilige Grundstückseigentümer würde dann aufgefordert, den Missstand zu beseitigen. „Diese Aufgabe übernimmt der städtische Straßenkontrolleur“, erklärt Bürgermeister Ulrich Schulte. In seltenen Fällen, in denen Gefahr droht und der Eigentümer der Beseitigungsaufforderung nicht nachkommen könne oder wolle, führe der Baubetriebshof den Rückschnitt aus. Die Stadt Plettenberg stelle dann dem Grundstückseigentümer die Arbeiten in Rechnung.

Besonders prekär scheint die Situation am Dingeringhauser Weg zu sein. Dort habe der Straßenkontrolleur laut Bürgermeister Schulte mehrere Hauseigentümer auffordern müssen, ihre Hecken so weit zurückzuschneiden, dass wieder eine Gehwegbreite von 1,50 Meter gegeben ist. „Bei einem der Grundstücke muss noch etwas nachgearbeitet werden, dies hat der Eigentümer aber zugesagt. Auf nähere Einzelheiten gehe ich zum Schutz der beteiligten Personen nicht ein“, so Schulte.

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