Verteilt da etwa ein Engel Bargeld in der Vorweihnachtszeit!?

Familie bekommt von Unbekannter am Busbahnhof Weihnachtskarte geschenkt - und traut ihren Augen nicht

In diesen Weihnachtskarten steckten zur Verblüffung der Familie Richter jeweils 10 Euro.
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In diesen Weihnachtskarten steckten zur Verblüffung der Familie Richter jeweils 10 Euro.

Diese Geschichte ist fast zu schön, um wahr zu sein. Aber sie ist wahr, versichert Viktor Richter aus Plettenberg. Und weil da draußen jemand unterwegs war, der seiner Familie eine völlig überraschende Vorweihnachtsfreude bereitet hat, möchte er diese Geschichte nun erzählen.

Plettenberg - Folgendes hat sich zwei Tage vor Heiligabend laut Viktor Richter am Busbahnhof Grünestraße abgespielt: Seine Frau Maria und seine Tochter Laura waren an diesem Tag gegen 14.30 Uhr gerade auf dem Weg in den Drogeriemarkt Rossmann, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen wurden. Sie trug einen Mund-Nasenschutz, muss etwa um die 50 Jahre alt gewesen sein und hatte etwas in der Hand.

„Möchten Sie eine Karte haben?“, fragte sie Maria Richter, die wiederum die Papiervorderseite mit dem Gruß „Frohe Weihnachten“ sah. „Ja, warum nicht?“, antwortete sie und dachte sich, es ist ja nicht dabei, eine weihnachtliche Karte anzunehmen. Die unbekannte Frau fragte daraufhin auch Tochter Laura und auch die Neunjährige nahm die Karte gerne an.

Daraufhin trennten sich die Wege der Frau und der Richters. Maria und Laura betraten den Drogeriemarkt, als die Neunjährige plötzlich zu ihrer Mutter sagte: „Guck mal, in der Karte sind 10 Euro.“ Etwas ungläubig blickte Maria Richter auf den mit Klebeband auf der Innenseite befestigten Schein und schaute in ihre eigene Karte. Auch hier ein 10-Euro-Schein. Was geht hier vor? Und wer war diese Frau auf der Straße?

Marie und Laura Richter freuten sich über das völlig überraschende, vorzeitige Weihnachtegeschenk: weihnachtliche Karten mit jeweils einem 10-Euro-Schein.

Diese Fragen sind bis heute unbeantwortet. Die Familie erzählte diese Geschichte Freunden und Bekannten, auch Pfarrerin Anju Laddach hörte davon – aber niemand hatte etwas von der Frau, die offenbar am Busbahnhof Geld verteilt hat, gehört.

Deshalb wandte sich Viktor Richter nun an uns, um Danke zu sagen. Denn als seine Frau und seine Tochter die 10-Euro-Scheine in der Karte entdeckt hatten, war es schon zu spät dafür – die Unbekannte war nicht mehr aufzufinden. Ob es sich um eine Einzelperson handelt, ob da eine Organisation unterwegs war, die Geldgeschenke verteilt hat – man weiß es nicht. Auch die ganz einfach gestalteten Karten geben keinen Aufschluss. Hier stehen auf der Vorderseite nur die handschriftlichen Grüße „Frohe Weihnachten“, darunter ist die ausgeschnittene Silhouette eines Engels zu erkennen. Und in den Innenseiten über den Scheinen stehen die kurzen Sprüche „Hab Freude und Spaß im Leben“ und „Schau in den Spiegel, dann siehst du eine wunderbare Person“.

„Glaubst du an Engel?“, fragte Maria Richter am 22. Dezember ihren Mann Viktor, bevor sie ihm berichtete, was ihr gerade in der Stadt passiert war. „Natürlich glaube ich an Engel“, hatte Viktor Richter geantwortet. Und nach dieser Geschichte vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als zuvor...

Familie bekommt Weihnachtskarte mit Bargeld geschenkt: Wer hat Hinweise?

Wem etwas ähnliches passiert ist oder wer sogar weiß, wer die unbekannte Frau ist, den bitten wir, sich in der Redaktion der Heimatzeitung zu melden, entweder per Telefon unter der Rufnummer (0 23 91) 90 93 32 oder per Mail an st@mzv.net.

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