Zwei Feuerwehr-Autos für Selscheid

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Dieser Audi Q5 wurde letzte Woche als neuer Kommandowagen für den Plettenberger Wehrleiter Markus Bauckhage beklebt.

Plettenberg – Inmitten der Diskussion über den Brandschutzbedarfsplan der – wie Pressesprecher Christoph Söbbeler von der Bezirksregierung bestätigte – nach erfolgreicher Genehmigung auf dem Dienstweg nach Plettenberg ist, gibt es erste Auswirkungen auf den Fuhrpark der Feuerwehr.

Denn aktuell wird ein neuer Kommandowagen – ein Audi Q5 (Baujahr 2016) – von einem Neuenrader Fachbetrieb beklebt. Anschließend wird der Audi dann funk- und alarmtechnisch von Mitarbeitern der Feuer- und Rettungswache ausgestattet. Ab Mitte September soll der Q5 dann dem Wehrleiter Markus Bauckhage an seinem Wohnort in Selscheid zur Verfügung stehen. „Wir sind die letzte Stadt im Märkischen Kreis, in der der Wehrleiter kein eigenes Fahrzeug hat“, sagte Klaus Neugum, der die Feuer- und Rettungswache aktuell für den kommissarischen Leiter Frank Hinkelmann führt, der derzeit krankheitsbedingt ausfällt. 

Hinkelmann trat die Nachfolge des ins Rathaus versetzten Wachenleiters Peter Hemscheidt an. Die Anschaffung eines zweiten Kommandowagens neben dem VW Touareg war laut Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel vom Gutachter des Brandschutzbedarfsplans empfohlen worden. „In dem Zusammenhang gilt der Dank dem Wehrleiter Markus Bauckhage und seinem Stellvertreter Markus Hüsken, die bislang zu den Einsätzen immer mit ihren Privatwagen gefahren sind“, sagte Spiegel. 

Die Löschgruppe Selscheid bekommt einen VW Bus als First Responder-Fahrzeug.

Neben dem Audi Q5, der als Gebrauchtfahrzeug mitsamt Feuerwehrausstattung rund 35 000 Euro kosten wird, wird derzeit ein weiteres Fahrzeug in der Feuer- und Rettungswache für den Einsatz ab Mitte September vorbereitet. Renault kam nicht mehr durch den Tüv Der bislang bei der Löschgruppe Selscheid als First Responder-Fahrzeug eingesetzte Renault Kangoo 4x4, der eine Laufleistung von rund 40 000 Kilometern hat, ist nämlich nach den Angaben von Spiegel durchgerostet bzw. nicht mehr einsatzfähig und kam nicht mehr durch den Tüv. Zudem sei er laut Klaus Neugum auch „ein wenig beengt“ gewesen. 

Das Problem dürfte mit dem nun angeschafften VW-Bus T6 der Vergangenheit angehören. Auch dieses Fahrzeug (Baujahr 2016) wird derzeit für den Einsatz vorbereitet und bekommt eine Signalanlage auf dem Dach sowie Feuerwehrfunk und andere feuerwehrspezifische Dinge. Kostenpunkt hier rund 30 000 Euro. Der Rat habe dem Brandschutzbedarfsplan in 2018 zugestimmt. 

„Ich gehe davon aus, dass sich die Ratsmitglieder die Bedarfsplanung darin im einzelnen auch angeschaut haben“, sagte Spiegel, der nach der nun vorliegenden Genehmigung eine baldige Veröffentlichung des Brandschutzbedarfsplans auf der städtischen Homepage in Aussicht stellte. Genau die hatte auch CDU-Ratsherr Peter Tillmann gefordert; er hatte zu diesem Punkt von Bürgermeister Ulrich Schulte keine Antwort erhalten.

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