Waterkant bekommt Spielplatz

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An der Lennepromenade auf der Fläche des Fischerdorfs, wie es früher im Volksmund genannt wurde, soll bald ein Spielplatz entstehen.

Plettenberg - Die Waterkant in Eiringhausen ist ein schöner Aufenthaltsort. Was jedoch noch fehlt ist ein Spielplatz. Das soll sich möglichst bald ändern. Nachdem die Mittel dafür bereits im Haushaltsplan veranschlagt wurden, entschied sich der Jugendhilfeausschuss in dieser Woche, wie der Spielplatz, der direkt gegenüber auf einer Wiese angelegt werden soll, zukünftig aussehen soll.

Marilies Schulte-Henkel, Mitarbeiterin der Stadt Plettenberg, hatte im Vorfeld der Sitzung Angebote und Preise eingeholt und stellte diese den Ausschuss-Mitgliedern vor. Diese waren zwar relativ überrascht von der Planung, da dieser Punkt auf der Tagesordnung lediglich mit Spielplatzangelegenheiten angekündigt worden war, aber sich auch schnell einig, welches Modell es werden soll.

Der neue Spielplatz soll als Ersatz für die Familienwiese gelten, hieß es im Jugendhilfeausschuss. Passend zur Lage wird er Fischerdorf genannt und in dem Stil gestaltet. So ist ein Spielschiff für die Kinder geplant, die jünger als drei Jahre sind und viele Netze. Darüber hinaus sind eine Schalenrutsche, eine Pendelwippe, ein Reifenschwinger und eine Seilbahn, die ein Jahr später errichtet werden soll, angedacht.

So soll der Spielplatz aussehen. Der Plan wurde im Jugendhilfeausschuss vorgestellt.

Das Budget für den Spielplatz liegt bei 130 000 Euro. Davon sind 40 000 Euro für die Untergründe eingeplant, wie Fallschutz; für einen Wasseranschluss und eine Zaunanlage, um den Platz unter anderem vor Hunden abzuschirmen. Für die Spielgeräte sowie deren Lieferung und Montage sind 80 000 bis 85 000 Euro einkalkuliert. Von den vier Vorschlägen von Firmen sagte der teuerste für 85 000 Euro den Ausschussmitgliedern dabei am meisten zu, weshalb man sich nach eingehender Betrachtung eines Entwurfs einstimmig dafür entschied. „Es ist offensichtlich die einzige Firma, die sich die Mühe gemacht hat, sich mit der Fläche auseinander zu setzen“, sagte Dietmar Rottmann (CDU) und Birgit Langhammer (ebenfalls CDU) lobte die Vorschläge zur Gestaltung: „Es ist gut und wichtig, nicht überall die gleichen Spielgeräte zu haben.“

An anderen Stellen in Plettenberg stehen zudem Sanierungen von Spielplätzen an, wie in Pasel, Himmelmert und der Bolzplatz Kersmecke. In Pasel fand bereits ein Treffen mit der Dorfgemeinschaft statt, bei dem über Wünsche gesprochen wurde. Dabei teilte die Dorfgemeinschaft auch mit, dass sie die Spielgeräte selbst montieren möchte – was wiederrum Kosten einspart.

In Himmelmert steht ein solches Treffen in der nächsten Woche an und zum Bolzplatz Kersmecke konnte Marilies Schulte-Henkel berichten, dass Bäume bereits gefällt wurden und Preisanfragen laufen. Die Auftragsvergabe soll vermutlich Ende April erfolgen, wobei lange Lieferzeiten der Geräte zu erwarten seien.

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