Der Stadtrat hat eine Entscheidung getroffen

Wasserpfad durch Plettenberg: Wo die neuen Wasserspiele stehen sollen

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Plettenberg - Lange wurde im Verlauf dieses Jahres über neue Wasserspiele in der Innenstadt diskutiert, jetzt wurde ein weiterer wichtiger Beschluss zur Verwirklichung gefasst.

Der Stadtrat befasste sich am Dienstag mit dem Standort für einen Fontänenhüpfer – einem Spielgerät, auf dass sich Kinder stellen können und aus dem dann Wasser spritzt. Einhellig folgten die Politiker der Empfehlung des Planungsbüros BBZ, den Fontänenhüpfer in der Wilhelmstraße in Höhe des Café Stadtleben zu platzieren.

Damit ist amtlich: Mit der Sanierung der Innenstadt wird künftig auch „eine Art Band von Wasserspielen vom Alten Markt durch die Wilhelmstraße bis zum Maiplatz“ entstehen, wie es Bürgermeister Ulrich Schulte beschrieb. Bekanntlich sollen auf dem Alten Markt und auf dem Maiplatz zwei Fontänenfelder für 250 000 beziehungsweise 270 000 Euro entstehen, die bereits beschlossen worden sind. Komplettiert wird der Wasserpfad durch den Vier-Täler-Brunnen, der für 245 000 Euro umgebaut und für Kinder begehbar gemacht werden soll. Der Fontänenhüpfer mutet da mit Kosten von 33 000 Euro als Schnäppchen an.

Die Besucher des Stadtlebens müssen aber nun keine Sorge haben, dass sie immer Sommer durch den Fontänenhüpfer nass gespritzt werden könnten – darauf lassen jedenfalls die Angaben des Planungsbüro BBZ schließen. Die jetzt ausgesuchten Fontänenhüpfermodelle werden jeweils durch Druck auf die zwei geplanten Zylinder ausgelöst; die Wasserfontäne spritze dann senkrecht in die Höhe. „Es ergibt sich ein deutlich kleinerer Nassbereich, aber trotzdem die Möglichkeit der Interaktion zwischen zwei Nutzern“, schreibt BBZ zu den Hüpfern, die von mehreren Personen bespielbar sind.

Zu guter Letzt könnte man zu dem Wasserband auch drei neue Trinkwasserspender zählen, für die sich der Stadtrat am Dienstag entschieden hat. Diese sollen im Rahmen der Innenstadtsanierung an drei neuen Stellen aufgebaut werden: am Wieden, am Maiplatz und am Stephansdachstuhl.

Laut Bürgermeister Ulrich Schulte erklärte sich Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Uwe Allmann bereit, statt der ursprünglich nur zwei Wasserspender auch die Kosten für den dritten öffentlich zugänglichen Wasserspender zu übernehmen.

Bedenken, dass die Gastronomiebetriebe in der Innenstadt darunter leiden könnte, hatte Martina Reinhold (SPD) nicht: „Das ist das beste Wasser der Welt.“ Zudem habe ein solcher Wasserspender auch einen sozialen Aspekt, „denn Wasser ist ein Grundrecht“, so Reinhold.

Auch Michael Schulte (FDP) sah angesichts der ausgewählten Standorte keine Konkurrenz für die Gastronomiebetriebe. Till Hoffmann, Fachgebietsleiter Stadt- und Umweltplanung, erklärte, dass solche Wasserspender vor allem an Verkehrsschnittstellen sinnvoll seien.

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