Neue Mikrofonanlage installiert

Was Plettenberg der gute Ton wert ist

Der Plettenberger Ratssaal verfügt nun über eine kabellose Mikrofonanlage an jedem Tisch.
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Der Plettenberger Ratssaal verfügt nun über eine kabellose Mikrofonanlage an jedem Tisch sowie über Standmikrofone und Videokameras.

Plettenberg – Das Plettenberger Rathaus rüstet sich für die digitale Zukunft und investiert in eine neuen Mikrofonanlage.

Nach einem Antrag von FDP-Fraktionschef Carsten Hellwig setzt man nun auch im Stadtrat seit einigen Monaten auf die digitale Ratsarbeit, auch wenn diese nicht verpflichtend ist. Laut Hauptamtsleiter Matthias Steinhoff arbeiten heute 25 Ratsmitglieder digital, elf Ratsmitglieder bekommen die Unterlagen noch in Papierform. Bei den sachkundigen Bürgerin in den Ausschüssen beziehen ebenfalls nur noch rund ein Drittel der Ausschussmitglieder die Unterlagen in Papierform. „Die Quote ist gut, aber ausbaufähig“, findet Steinhoff.

Die Ratsmitglieder erhalten nach seinen Angaben pro Wahlperiode einen Zuschuss für digitale Endgeräte in Höhe von 250 Euro. Seit September letzten Jahres gibt es auch eine neue Mikrofonanlage, auch wenn die bislang wenig in Erscheinung trat, da die Ratssitzungen coronabedingt in der Schützenhalle stattfanden.

Standmikrofon für Einwohnerfragestunde

Laut Steinhoff investierte die Stadtverwaltung rund 28000 Euro in die neue Anlage. Dabei handelt es sich um eine funkgesteuerte, kabellose Mikrofonanlage, die 16 Stunden lang ohne Kabel auskommt und mit einem Zusatzlautsprecher versehen ist. Zudem gibt es ein Standmikrofon für die Einwohnerfragestunde und Videokameras, um dem Gegenüber auch ein Bild zu liefern. Zugleich ist man damit gerüstet für eine mögliche Live-Übertragung von Ratssitzungen im Internet. „Man konnte sich mit lauter Stimme auch vorher gut verständigen, aber jetzt wird man auch in der letzten Reihe gut verstanden und muss selbst nicht mehr so laut sprechen“, findet Steinhoff.

Nach der erfolgreichen Video-Zuschaltung von zwei Referenten in der letzten Planungsausschusssitzung, will man diesen Weg zukünftig öfter gehen. Gerade während der Corona-Pandemie mache eine solche Übertragung auf die große Leinwand Sinn. Noch dazu könnten in Zukunft Reisekosten gespart werden, wenn Referenten zukünftig nicht immer nach Plettenberg anreisen müssten, sondern per Videokonferenz interaktiv zugeschaltet würden. Im Fall der verantwortlichen Planer von bbz aus Berlin spare das Geld und Zeit.

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