Mittelfristig geplant:

Was die Hammer-Übergabe in luftiger Höhe bedeutet

Yvonne Probst, Geschäftsführerin des Dachdeckerbetriebs Eisenbach, strebt mittelfristig die Übergabe des Betriebs an ihren Neffen Jannik Eisenbach an.
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Yvonne Probst, Geschäftsführerin des Dachdeckerbetriebs Eisenbach, strebt mittelfristig die Übergabe des Betriebs an ihren Neffen Jannik Eisenbach an.

In schwindelerregender Höhe wurde passend zum Dachdeckerberuf der Grundstein gelegt für die Fortführung der Firma Eisenbach in der vierten Generation.

Plettenberg - Geschäftsführerin Yvonne Probst (geb. Eisenbach), die das im Mühlhoff ansässige Unternehmen seit vielen Jahren leitet, übergab ihrem Neffen Jannik symbolisch den Zimmermannshammer, um den Einstieg des 21-Jährigen zu symbolisieren. „Die Übergabe des Unternehmens soll mittelfristig vorbereitet werden“, sagte Yvonne Probst, die sich freut, dass der zehn Mitarbeiter zählende Betrieb damit demnächst in der vierten Generation weitergeführt wird.

Gegründet wurde der Dachdeckerbetrieb 1947 von Karl Eisenbach in Sundern-Hachen. Von dort folgte der Umzug nach Plettenberg, wo der Firmensitz zunächst Auf der Weide 4 zu finden war. Vor knapp 50 Jahren erfolgte 1972 dann unter dem damaligen Geschäftsführer Manfred Eisenbach der Umzug nach Mühlhoff. Der Vater von Yvonne Probst, der im Mai letzten Jahres nach kurzer schwerer Krankheit verstarb, vertraute seiner Tochter selbst schon früh die Leitung an. Die gelernte Industriekauffrau Yvonne Probst startete 1993 mit der Ausbildung zur Dachdeckerin im elterlichen Betrieb, den sie schließlich 1999 als Betriebswirtin des Handwerks und als Dachdeckermeisterin übernahm.

Interesse bei Ferienarbeit geweckt

Bei ihrem Neffen Jannik Eisenbach wurde das Interesse für die Arbeit auf dem Dach und am Hallenbau bei der Ferienarbeit mit 15 Jahren geweckt. Nach dem Abitur absolvierte der Plettenberger zunächst seine Dachdeckerlehre und vollendete in diesen Tagen seine Meisterprüfung an der Meisterschule in Mayen. Auch den Lkw-Führerschein hat er seit wenigen Tagen in der Tasche und ist derzeit damit beschäftigt, das ehemalige Schadwinkel-Haus neben der Christuskirche mit neuen Dachziegeln wetterfest zu machen. „Es ist ein toller Beruf und ich freue mich darauf, den Betrieb weiterzuführen“, sagt Eisenbach.

Wenn man ein Kinderbild des jungen Dachdeckermeisters hinter dem Lenkrad eines abgestellten Firmen-Lkw sieht, dann ist es nicht allzu verwunderlich, dass Jannik Eisenbach in den Familienbetrieb einsteigt und ihn in absehbarer Zeit auch selbst führen wird.

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