Absage für Feuerwerk-Alternative

Warum die Berge bei einer Lasershow stören

Eine Lasershow wie diese in Halle (Saale) hatte Rolf Wilmink auch für Plettenberg vorgeschlagen.
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Eine Lasershow wie diese in Halle (Saale) hatte Rolf Wilmink auch für Plettenberg vorgeschlagen. Bürgermeister Ulrich Schulte erteilte dieser Idee jedoch eine Absage – unter anderem, um nicht zu viele Menschen an einen Ort zu locken.

Plettenberg – Dieses Jahr ist alles anders. Auch das bevorstehende Silvesterfest wird anders ablaufen. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in Plettenberg und dem gesamten Bundesgebiet verboten. 

Und weil der Himmel über der Stadt damit wohl etwas „kahl“ aussehen wird, fragte sich der Plettenberger Rolf Wilmink, ob die Stadt Plettenberg nicht stattdessen eine Lasershow organisieren könnte. Doch Bürgermeister Ulrich Schulte musste der Idee eine Absage erteilen, zumal es schwierig gewesen wäre, kurzfristig eine Lasershow zu organisieren.

„Viel gewichtiger ist aber der Umstand, dass solch eine Lasershow oder auch ein zentral organisiertes Feuerwerk Menschen zu einem bestimmten Ort lockt. Im Münsterland wäre solch eine Lasershow sicherlich von weitem gut zu beobachten. Hier in unseren vier Tälern ist aber immer ein Berg dazwischen“, betonte Schulte.

In der Folge würden sich die Menschen an bestimmte Orte aufmachen, um die Lasershow sehen zu können. „Wir hätten also automatisch nicht gewollte Menschenansammlungen. Das wäre etwas anderes als die beleuchteten Traktoren, bei denen sich die Menschen entlang der Strecke verteilen konnten“, findet Schulte. Deshalb mache eine Lasershow in diesem Jahr keinen Sinn. „Sie ist eher etwas für coronafreie Jahre“, erklärt das Plettenberger Stadtoberhaupt abschließend.

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