Ein Glück, dass ein Forstarbeiter das Glutnest bemerkte

Schon wieder Waldbrand in Äggerin - weitere Alarmierung im laufenden Einsatz

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Schon wieder kam es zu einem Waldbrand Im Böhl. 

[Update 18.56 Uhr]Plettenberg - Vier Tage nach dem Waldbrand am Böhl musste die Feuerwehr am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr erneut zur Brandfläche von Samstag ausrücken. Ein dort tätiger Forstarbeiter hatte plötzlich deutlichen Brandgeruch wahrgenommen. Noch im laufenden Einsatz der Wehr gab es gleich wieder Alarm: eine Feuermeldung in einem Wohnheim in Ohle.

Der Forstmitarbeiter fand an der Stelle Auf dem Böhl in Eiringhausen ein Glutnest auf einer Größe von circa zwei Quadratmetern unterhalb einer Baumwurzel.

An derselben Stelle hatte es bereits am Samstag gebrannt.

Die Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie die aufgrund einer an der Einsatzstelle benötigten Wärmebildkamera alarmierten Kräfte der Einheit Ohle mussten den Waldboden tief umgraben um das Glutnest mit einem Löschrohr abzulöschen, teilte die Feuerwehr nach dem Einsatz mit.

"Der Boden ist mehrere Zentimeter tief stark ausgetrocknet. Ein minimales Glutnest kann sich unterhalb des Waldbodens ähnlich wie bei einem Kohlenmeiler so entwickeln, dass im weiteren Verlauf ein erneuter Brand ausbricht. Zudem kann der immer wieder auffrischende Wind eine Ausbreitung begünstigen", erklärte Thomas Gritschke von der Plettenberger Feuerwehr. 

Die Einsatzkräfte löschten die Glutnester.

In diesem Fall sei es in diesem abseits gelegenen Waldstück Glück gewesen, dass ein in der Kahlschlagfläche tätiger Forstarbeiter den Brand bemerkt hat, so die Feuerwehr. Zur Sicherheit wurde der Waldboden abschließend ein weiteres Mal von der Feuerwehr bewässert. 

Noch im laufenden Einsatz gegen 16.30 Uhr mussten die verbliebenen Kräfte der Feuerwache sowie den Einheiten Ohle, Stadtmitte, Eiringhausen, Selscheid und Landemert zu einer automatischen Feuermeldung in einem Wohnheim in Ohle ausrücken. Dort musste die Feuerwehr aber nicht eingreifen. "Fehlalarm, weshalb alle Kräfte bereits nach wenigen Minuten wieder in ihre Standorte einrücken konnten", teilte die Feuerwehr abschließend mit.

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