So haben die Plettenberger und Herscheider gewählt

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Patrick Hansmann (CDU) gratuliert Amtsinhaber Ulrich Schulte zu dessen Sieg bei der Bürgermeisterwahl.

Die ganz großen Überraschungen blieben bei der Kommunalwahl in Plettenberg und Herscheid aus. Die Amtsinhaber Ulrich Schulte in Plettenberg und Uwe Schmalenbach bekamen erneut das Vertrauen der Wähler.

Plwettenberg/Herscheid- In Plettenberg erzielte CDU-Herausforderer Patrick Hansmann allerdings mehr als einen Achtungserfolg und bekam mit 43,69 Prozent mehr Stimmen als sein Vorgänger Adrian Viteritti. Am Ende konnte Ulrich Schulte seinen Amtsbonus mit 56,31 Prozent und einem Vorsprung von gut 1000 Stimmen nutzen. Das Ergebnis zeigt aber auch, dass der Rückhalt für Schulte nicht größer geworden ist. 

Deutlich größer wurde dagegen der Stimmenanteil der Plettenberger CDU, die mit 39,54 Prozent der Stimmen und 14 Sitzen stärkste Partei im Rat ist. Während die Christdemokraten drei Prozent zulegten, verlor die SPD fast acht Prozentpunkte (32,45 Prozent) und kommt nur noch auf 12 Sitze. Die PWG (11,67 Prozent) ist einer der Gewinner der Wahl und stellt zukünftig vier Sitze im Rat. Ein starkes Ergebnis lieferten mit 7,32 Prozent auch die Plettenberger Grünen bei ihrem Neustart in Plettenberg und stellen erstmals eine Fraktion mit drei Sitzen. Damit haben sie eben soviele Sitze wie die FDP, die zulegen konnte auf 9,02 Prozent. Bei denLandratswahlen stimmten 44,32 Prozent der Plettenberger für Marco Voge (CDU), der nun in einer Stichwahl gegen Volker Schmidt (33,53 Prozent) antreten muss.

 Im Kreistag errang die CDU mit 39,37 Prozent der Stimmen die Mehrheit vor der SPD (30,28 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag nach dem NRW-weiten Negativrekord vor sechs Jahren nun mit 43,13 Prozent deutlich höher als vor sechs Jahren. 

Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach freut sich mit Ehefrau Alexandra über das Wahlergebnis.

Klare Verhältnisse herrschen in der Ebbegemeinde Herscheid, Dort trat Amtsinhaber Uwe Schmalenbach ohne Gegenkandidaten an und verbuchte mit 86,43 Prozent ein annähernd so gutes Ergebnis wie bei letzten Kommunalwahl. Im Gemeinderat gab es an der Spitze keine Überraschungen. Die CDU bleibt mit 38,27 Prozent stärkste Partei vor der SPD, die mit 23,26 Prozent deutlich verlor. Während die UWG drittstärkste Kraft bleibt, konnten Grüne und FDP zulegen und auch die ÖDP sicherte sich ein Ratsmandat. Die Wahlbeteiligung lag mit 54,1 Prozent deutlich höher als 2014.

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