Affelner Straße liegt noch im Zeitplan

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Gewaltig sind die Höhenunterschiede beim Neuaufbau der Affelner Straße. Deshalb ist eine kurzfristige Freigabe der Landstraße am P-Weg-Wochenende nicht möglich.

Plettenberg - Wer aus Affeln oder Altenaffeln kommt und am P-Weg-Marathonwochenende teilnehmen will, hat schlechte Karten, denn es müssen lange Umwege in Kauf genommen werden. Der ursprüngliche Plan, die im Neuaufbau befindliche Affelner Straße am Wochenende kurzfristig freizugeben, wurde nach einer Ortsbesichtigung verworfen.

Die Straße wird wegen der derzeitigen Baumaßnahme voll gesperrt bleiben müssen. „Wir hätten die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in keinster Weise gewährleisten können“, betonte Straßen.NRW-Projektleiter Dirk Stiepert auf Anfrage unserer Zeitung. „Dazu hätten wir Sicherheitsplanken einbauen müssen, doch dafür reicht der Platz absolut nicht“, so Stiepert. 

Und in der Tat gibt es angesichts des Neuaufbaus der Affelner Straße derzeit Höhenunterschiede von bis zu zwei Metern. Um die großflächig abgesackte Landstraße sanieren zu können, wurde die Fahrbahn an der Hangseite tief ausgebaggert und wird nun nach dem Prinzip der bewehrten Erde neu aufgebaut. Dabei werden Gittermatten, die die Zugkräfte aufnehmen, in den Neuaufbau der Straße eingebettet.

Die Arbeiten liegen noch im Zeitplan.

 Aktuell sind die Mitarbeiter des Schmallenberger Unternehmens Trippe bis zur Hälfte des Steilstücks angekommen und liegen nach Aussage des Bauleiters „recht gut im Zeitplan“. Allerdings werde man die Vollsperrung voraussichtlich erst zum Ende der Herbstferien (29. Oktober) aufheben können. Auch die Markierungen, die Beschilderung und die Leitplanken sollen dann fertig sein. Entscheidend sei für einen optimalen Verlauf gutes Wetter. Die Umleitung nach bzw. von Affeln erfolgt während der Veranstaltung über Werdohl. Diejenigen, die in dieser Zeit in Richtung Finnentrop oder Lennestadt fahren wollen, müssen über Landemert und Finnentrop-Heggen fahren. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

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