Vodafone rüstet zwei Masten auf

LTE für 10 000 Plettenberger

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Plettenberg – Gute Neuigkeiten im neuen Jahr: Vodafone hat zwei neue LTE-Stationen in Plettenberg eingeweiht. Das heißt: Schnelleres Internet für viele Plettenberger. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen weitere 15 Stationen im ganzen Kreis dazukommen. Das hat der Mobilfunkanbieter mitgeteilt. Die wichtigsten Fragen.

Was ist LTE?

LTE steht für Long Term Evolution. LTE ist der neueste Mobilfunk-Standard und die Mobilfunk-Technologie der 4. digitalen Generation, auch 4G genannt. Sehr große Dateien, wie zum Beispiel hochauflösende Videos, können in Hochgeschwindigkeit und stabil aus dem Netz heruntergeladen und versendet werden. Mit LTE geht das deutlich schneller als mit 3G, das vielerorts noch der Standard ist. 4G wird von allen aktuellen Smartphones und Tablets mit entsprechender Konfiguration unterstützt.

Wo wurde jetzt ausgebaut?

Vodafone hat jeweils eine LTE-Station in der Papenkuhle und in Eiringhausen in Betrieb genommen, erklärt Vodafone-Sprecher Volker Petendorf. Damit hat der Mobilfunkkonzern gleichzeitig das weitere LTE-Ausbauprogramm für den Kreis gestartet. Für 2019 und 2020 sind im Märkischen Kreis insgesamt „weitere 15 LTE-Bauvorhaben geplant“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Wer hat jetzt schnelleres Internet?

10 000 Bürger in Plettenberg und natürlich alle anderen Gäste, die sich in den entsprechenden Bereichen befinden, profitieren von der Aufrüstung und können schneller surfen. Voraussetzung ist, dass man sich im Vodafone-Netz (D2) befindet und einen Vertrag hat, der LTE unterstützt.

Was hat die Investition gekostet?

Vodafone hat rund 100 000 Euro in die Hand genommen. Neue Masten wurden nicht errichtet. „Das wäre deutlich teurer gewesen“, erklärt der Pressesprecher auf Nachfrage. Zwei bestehende Masten wurden auf den neuen Standard aufgestockt.

Welche Stationen werden in der Zukunft in Plettenberg ausgebaut?

Genaue Adressen stehen noch nicht fest. Die Standorte würden „noch ermittelt“, heißt es. Zu den zwei jetzt in Betrieb genommenen Stationen sollen noch zwei weitere Masten in Plettenberg aufgestockt werden. Nach Berechnungen von Vodafone hätte Plettenberg dann flächendeckend 4G.

Die nächste Mobilfunk-Generation 5G ist bereits im Gespräch. Warum baut man nicht direkt 5G-Stationen?

5G ist erst einmal weniger für Privatpersonen, sondern vielmehr für die Industrie wichtig, so zum Beispiel beim „Internet of Things“ (Internet der Dinge). Darunter versteht man unter anderem die Vernetzung von Maschinen. Hier braucht es große Datenmengen, die nicht mit 4G gebändigt werden können. 5G ist rund hundert Mal schneller als LTE. Nicht zuletzt deshalb unterstützen die aktuellen Smartphones noch kein 5G. Die ersten Modelle sollen im Laufe dieses Jahres kommen.

Wird man die LTE-Stationen in Plettenberg in ein paar Jahren auf 5G aufstocken können?

Ja, das wäre möglich, ist aber in den nächsten paar Jahren nicht vorgesehen. Laut Petendorf ist die Aufstockung auf den 4G-Standard bereits eine „deutliche Verbesserung“ für den Kunden.

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