Abbruchbagger knabbert an einem beliebten Brunnen

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Am Dienstag begann der Abriss des Vier-Täler-Brunnens in Plettenberg, der an fast gleicher Stelle für 245 000 Euro ebenerdig neu errichtet werden soll.

Plettenberg - Direkt hinter dem acht Meter hohen und vier Meter breiten Baustellenschild zur Plettenberger  Innenstadtsanierung wurde am Dienstag  an der Wilhelmstraße mit den Abrissarbeiten am Vier-Täler-Brunnen begonnen.

Der fast fünf Meter Brunnen, der in der Sichtachse zur Christuskirche liegt, wurde vor 40 Jahren vom Plettenberger Künstler Peter Klassen erstellt. Die Kupferskulptur, deren Name sich auf die von den Flüssen Else, Grüne, Lenne und Oester geprägte Topographie Plettenbergs bezieht, soll nach dem Abriss des umliegenden Brunnenmauerwerks ebenerdig auf dem neuen Pflaster neu installiert werden.

 Der Belag um den zukünftigen Vier-Täler-Brunnen wird mit Ablauffugen und einem entsprechenden Gefälle angelegt. Mit den Abrissarbeiten fiel in dieser Woche der Startschuss für die Innenstadtsanierung im Herzen der Plettenberger Fußgängerzone. Die Kosten für den Brunnenumbau, der nach mehrheitlichem Beschluss der Kommunalpolitiker erfolgt, betragen rund 245 000 Euro.

 Vereinfacht wird für die Plettenberger Feuerwehr nun die Befahrung der Fußgängerzone, weshalb die „störende“ Brunneneinfassung zuerst entfernt wurde. Der 1980 errichtete Vier-Täler-Brunnen war bislang das älteste noch vorhandene Kunstwerk in der Innenstadt – Otto Maloche, der derzeit von Baumaterial umzingelt ist, wurde erst sieben Jahre später am Alten Markt installiert.

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