Nach Unfall: Ordnungsamt will Parksituation prüfen

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Der Unfall, der sich am Donnerstag an der Bahnhofstraße ereignete, wird von vielen Lesern auf die katastrophale Sichtbehinderung durch parkende Autos vor der Tankstelle Schachta zurückgeführt.

Plettenberg – Der an sich recht unspektakuläre Unfall, der sich am Donnerstag gegen 15.30 Uhr in Höhe der Tankstelle Schachta auf der Bahnhofstraße ereignete und bei dem ein 16-jähriger Kradfahrer von einer Audi-Fahrerin angefahren wurde, erhitzt die Gemüter.

Denn das, was der 40-jährigen Plettenbergerin passierte, die sich bei Regen mit ihrem Audi A4 ohne Sicht auf die Bahnhofstraße vortastete, hat fast jeder schon erlebt, der von der Tankstelle abbiegen wollte. Ein Plettenberger schrieb zum ST-Artikel: „Die ganze Bahnhofstraße sollten die mal checken.“ 

Kritisiert werden von ihm auch die fehlenden Markierungen, die bei Baumaßnahmen an den Abwasserrohren vor zwei Jahren entfallen seien. Größere Transporter oder andere Autos, die vor der Esso-Tankstelle regelkonform geparkt würden, ließen keine Sicht auf die Bahnhofstraße zu. 

Eine andere Leserin schreibt: „Es sollte echt verboten werden, dass da die Autos parken dürfen. Man sieht echt nichts.“ Und im Gegenzug wird von einer weiteren Leserin angeführt, dass vor dem Döner to go-Wagen in Ohle wegen Sichtbehinderung nicht geparkt werden dürfe. An der Bahnhofstraße sei dies aber offenbar egal. 

Auf den Unmut der Bürger und die schlechten Sichtverhältnisse an der Bahnhofstraße angesprochen, versprach der städtische Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel, sich der Sache anzunehmen. „Wir werden die Einsatzberichte auswerten und uns zusätzlich vor Ort ein Bild verschaffen.“ Danach werde man entscheiden, wie die Situation an der viel befahrenen Bahnhofstraße verbessert werden könne, so Spiegel auf ST-Anfrage.

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