Viele Arbeiter pendeln täglich nach Plettenberg

Plettenberg - Plettenberg ist eine Stadt zum Arbeiten. Jedenfalls bekommt man diesen Eindruck, wenn man einen Blick in den Pendleratlas des Landes NRW wirft. Knapp 6 600 Menschen pendeln täglich in die Vier-Täler-Stadt. Zum Vergleich: „Nur“ rund 4 200 Plettenberger pendeln täglich heraus, weil sie zum Beispiel in Lüdenscheid, Werdohl oder Herscheid arbeiten.

Weil mehr Menschen am Tag in die Stadt kommen, steigt dementsprechend auch die Bevölkerung auf rund 28 000 Arbeiter an. Das sind knapp 2 000 Menschen mehr als üblich.

Die meisten Plettenberger Pendler fahren täglich nach Lüdenscheid (878), Herscheid (531) und Werdohl (486). Den weitesten Weg, zumindest nach der Top-10 des Pendleratlasses, haben 128 Personen, die täglich nach Dortmund fahren. Sie legen im Schnitt eine Strecke von 43,3 Kilometern zurück. Allerdings gibt es auch Fahrer, die noch weitaus längere Strecken zurücklegen.

Tausende Arbeiter haben in Plettenberg einen Job. Die meisten, die zum Arbeiten, in die Vier-Täler-Stadt kommen, kommen aus Werdohl (984), Herscheid (816) und Lüdenscheid (746).

Aber auch in der Stadt selbst herrscht reger Pendelverkehr. Über 8 900 Bewohner der Vier-Täler-Stadt sind täglich unterwegs.

 „Wir stecken drin, wie jeder andere auch“, machte MVG-Pressesprecher Jochen Sulies klar. Besonders viel sei morgens los: Hier fangen viele an zu arbeiten. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Der Schülerverkehr, der sich bis in den Nachmittag ziehe.

Das sieht am Wochenende etwas anders aus. Ab Samstagnachmittag bis Sonntag gibt es andere, teilweise etwas verkürzte Fahrzeiten, was sich auch in den Fahrplänen bemerkbar macht. Der Grund: Hier ist schlicht und einfach weniger los.

Wer genau und wann pendelt, das könne man nicht so genau sagen, erklärte Christel Rautenberg von der Stadt Plettenberg, die für Verkehrszählungen zuständig ist. Das Problem: Nur weil jemand auf einer Straße fährt, ist er nicht automatisch ein Pendler. Zwar gebe es Stichzeiten, wie zum Beispiel der Morgen. Aber: „Vielleicht wird auch nur das Kind in den Kindergarten gebracht“, erklärt sie. Deshalb seien Verkehrszählungen was Pendler angehe nicht sehr aussagekräftig. Die letzten Zählungen für Plettenberg wurden übrigens 2015 durchgeführt.

mehr aus unserer Serie: Raus aus dem Stau

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