Viel Zuspruch auf Ausstellungseröffnung: Jasmin Hirschfeld überwältigt

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Plettenberg - Damit hatte Jasmin Hirschfeld nun wirklich nicht gerechnet. Es war kurz nach 17 Uhr am Dienstag und im Rathaus-Foyer tummelten sich rund 40 Gäste. Sie waren wegen ihr und wegen ihrer Bilder gekommen.

Unter dem Applaus der Besucher eröffnete die 29-jährige Plettenbergerin an diesem Nachmittag ihre Kunstausstellung. Sie dankte in ihrer kurzen Ansprache vor allem den Verantwortlichen des Rathauses, die ihr nach zwölf Jahren noch einmal die Chance gegeben haben, ihre Bilder ausstellen zu dürfen. Im Anschluss bekam sie vor versammelter Kulisse einen Blumenstrauß, den ihr Vater Henning Hirschfeld überreichte und bei dieser Gelegenheit ausdrückte, wie stolz er auf seine Tochter ist, die hauptberuflich Erzieherin ist und eigentlich nur nebenher malt und zeichnet.

20 Werke hat Jasmin Hirschfeld für ihre Ausstellung im Eingangsbereich des Rathauses ausgewählt, die die Gäste schließlich höchst interessiert in Augenschein nahmen.

Die Bilder boten ihnen viel Gesprächsstoff – vor allem, weil sie die Gedanken und Gefühlswelt der Künstlerin widerspiegeln. Jasmin Hirschfeld spart in ihren Bildern nicht mit Emotionen. Viele faszinierte vor allem ein Bild mit dem Titel Alles gut. Die Redewendung, die im allgemeinen Sprachgebrauch oft ausgesprochen wird, wenn eigentlich nicht alles gut ist, hat die Künstlerin clever mit Ölstiften und Aquarell auf Papier gebracht: Das Bild zeigt ein friedlich schlafendes Kind, das kurz davor ist, von dem dunklen Inneren eines gesichtslosen Wesens mit schwarzem Hut verschlungen zu werden.

Interessierte können sich die Ausstellung noch bis zum 25. März während der Öffnungszeiten des Rathauses ansehen.

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