Bundestagskandidaten auf Einladung der Seniorenvertretung zu Gast

Viel Gesprächsbedarf bei Podiumsdiskussion im Wieden

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Christian Kißler ( v. li.), Christel Voßbeck- Kayser, John Haberle, Carlo Cronenberg und Dagmar Freitag diskutierten fleißig zu vielen Themen wie Rente, medizinische Versorgung im ländlichen Raum und Weiterem.  

Dass die Bundestagskandidaten viel zu sagen hatten, war gestern Nachmittag bei der Podiumsdiskussion im Wieden deutlich spürbar. Alle fünf geladenen Politiker mussten fast bei jedem Beitrag von Moderator Bernhard Schlütter unterbrochen werden, da die Zeit drängte.

In weniger als zwei Wochen ist Bundestagswahl – ein wichtiger Tag, nicht nur für die Kandidaten aus unserem Wahlkreis, die auf einen Platz im Bundestag hoffen, sondern für ganz Deutschland. Das nahm die Seniorenvertretung der Stadt Plettenberg zum Anlass dafür, um einmal mit den Politikern aus dem heimischen Raum über seniorenrelevante Themen zu diskutieren, sodass noch einmal jeder Besucher der öffentlichen Veranstaltung die Möglichkeit hatte, sich ein Bild über die Ziele der bestimmten Parteien und Kandidaten zu machen. 

Von der CDU war Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser zu Gast, von der SPD die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, von den Linken Christian Kißler, John Haberle von den Grünen und von der FDP war stellvertretend für den eigentlichen Kandidaten – Michael Schulte aus Plettenberg – Carlo Cronenberg aus dem Hochsauerlandkreis zu Gast. 

Nach der allgemeinen Vorstellung ging es los mit dem Thema medizinische Versorgung im ländlichen Raum, die natürlich gerade in der Vier-Täler-Stadt ein wichtiges Thema ist, da die Angst vor der eventuellen Schließung des Plettenberger Krankenhaus bei den älteren Bürgern ständig präsent ist. Alle Bundestagskandidaten waren sich einig, dass die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sehr wichtig sei und man dafür sorgen müsse, qualifizierte Mediziner durch angepasste Löhne in den Kreis bekommen müsse. 

Dafür müssten aber auch die Studienplatzbedingungen geändert werden. „Es kann nicht sein, dass eine junge Person mit einem Abitur mit Einserschnitt keinen Studienplatz bekommt“, war sich nicht nur die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag sicher. (wir berichten weiter)

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