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Viel attraktiver für die Kinder: So sieht der neue Spielplatz aus

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Von: Hartmut Damschen

Sie freuten sich über das gute Gelingen und die reibungslose Zusammenarbeit auf dem Spielplatz (von links): Michael Schröder, Angelika Scholz, Ulrich Schulte, Klaus Salscheider und Klaus Leopoldsberger.
Sie freuten sich über das gute Gelingen und die reibungslose Zusammenarbeit auf dem Spielplatz (von links): Michael Schröder, Angelika Scholz, Ulrich Schulte, Klaus Salscheider und Klaus Leopoldsberger. © Foto: Damschen

Die Planung und Ausführung mit der Dorfgemeinschaft hat mir großen Spaß bereitet und war von Anfang an sehr zielführend“, freute sich Bürgermeister Ulrich Schulte bei der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Spielplatzes in Himmelmert auf der Stukenwiese. Die Dorfgemeinschaft Himmelmert, die Verwaltung und der Bauhof der Stadt Plettenberg hatten in gelungener Zusammenarbeit aus dem in die Jahre gekommenen Spielplatz einen sicheren und von den Kindern freudig in Besitz genommenen Tummelplatz gemacht.

Plettenberg - Schulte erinnerte an den Beginn der Planungsarbeit im März 2019 zusammen mit der Himmelmerter Ratsfrau Sigrid Illichmann, die unter anderem im Jugendhilfeausschuss tätig ist. Wünsche konnten von der Dorfgemeinschaft geäußert werden, die auch später in der Umsetzung der Pläne Realität wurden. Wie der Bürgermeister schilderte, klappte alles wie am Schnürchen – weil alle an einem Strang zogen. Die Dorfgemeinschaft demontierte die Spielgeräte, die ausgetauscht werden sollten. Ein dicker Brocken war die Demontage des Kriechtunnels aus Stahlbetonteilen inmitten der Anlage. Das erledigte fachmännisch die Firma Schmelzer, die auch die Spieluntergründe fertigte.

Als im Dezember 2019 die Spielgeräte von der Firma Maier, die nach erfolgter Ausschreibung den Zuschlag bekommen hatte, montiert waren, fehlte nur noch der Fallschutz an den Geräten. Nach der Frostperiode verteilte der Bauhof die Holzhackschnitzel, die eventuelle Stürze mindern und abfedern.

Corona vorteilhaft für den Graswuchs

Was übrig blieb, waren einige kahle Flächen, die die Mitarbeiter des Bauhofs mit Mutterboden versahen und mit Grassamen einsäten. Nun brauchte nur noch der Rasen wieder zu wachsen und die Kinder durften kommen. Stattdessen kam Corona. Der Platz musste geschlossen werden. Mit einem Augenzwinkern meinte der Bürgermeister: „Da konnte der Rasen schön grün werden.“

Abschließend erklärte Ulrich Schulte, dass die weitere Pflege der gesamten Anlage durch die Dorfgemeinschaft ausgeführt wird, während die vom Gesetzgeber vorgegebenen Kontrollen der Spielgeräte durch den Baubetriebshof-Mitarbeiter Bernd Frommann erfolgen wird.

Klaus Salscheider, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Plettenberg: „Es ist ein in guter Zusammenarbeit entstandener Spielplatz, der angenommen wird.“ Sein Dank galt besonders der Dorfgemeinschaft.

Die Einweihung des Spielplatzes lockte viele Besucher an.
Die Einweihung des Spielplatzes lockte viele Besucher an. © Foto: Damschen

Michael Schröder, Fachgebietsleiter Jugend und Familie, erklärte, dass die Ausgestaltung des Spielpatzes in Himmelmert einen Neustart bedeutet und freute sich mit allen Beteiligten über das gute Gelingen.

Insgesamt ist die Stukenwiese im Dorf Himmelmert, das nach Aussagen der Anwohner „dem Himmel ein Stück näher als andere ist“, ein herrlicher Treffpunkt für Dorfbewohner und nun auch wieder für die Dorfkinder. Bäume spenden Schatten und Bänke laden zum Verweilen ein.

Spielplatzkosten

Bürgermeister Ulrich Schulte legte bei der Einweihungsfeier eine Kostenaufstellung vor, aus der hervorgeht, was für den Himmelmerter Spielplatz geleistet wurde: Tiefbau 13 436,60 Euro, Montage der Spielanlage und der Schaukel 22 228,01 Euro, Aufstellen des Supernova Dreh-Spiels 5 664,40 Euro sowie die Leistungen des Bauhofs „unbezahlbar“.

Die so agile Dorfgemeinschaft hatte im Vorfeld neben der Hütte auf der Wiese in einem Zelt (wegen der Pandemie) bei heftigstem Regen ihre Mitgliederversammlung abgehalten, die offizielle Übergabe des Spielplatzes mit Versorgung der zu erwartenden Gäste besprochen und die anstehenden Wahlen durchgeführt. Das Ergebnis: Angelika Scholz (Vorsitzende), Klaus Leopoldsberger (2. Vorsitzender), Marc Kedzierski (Kassierer), Johannes Fischer, Schriftführer. Als Beisitzer wurden gewählt: Irmgard Ullrich, Dietmar Beckmann und Peter Fischer.

Zweite Erkenntnis: Durch das schöne Wetter und die Möglichkeit, in geselliger Runde unter Beachtung der Schutzbestimmungen sich zu treffen, kamen viel mehr Gäste als gedacht. Die leckeren Reibeplätzchen waren im Nu weg und eilig herbeigeschaffte Grillwürste ereilte das gleiche Schicksal. Da halfen nur noch die vielen gestifteten Torten und Kuchen.

Eine ähnlich gute Nutzung und ebenso fröhliche Stimmung erhoffen sich alle Himmelmerter auch in Zukunft für ihren neuen Spielplatz.

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