Große Schadenslage

Viel Arbeit nach dem Hochwasser: Anstrengende Tage für den Bauhof

Der Spülwagen der Stadt Plettenberg war nach dem Hochwasser im Dauereinsatz.
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Der Spülwagen der Stadt Plettenberg war nach dem Hochwasser im Dauereinsatz.

Seit vergangener Woche sind die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes im Dauereinsatz.

Plettenberg - Die Aufräumarbeiten werden sich auch noch ein paar Tage hinziehen. „Wir sind noch im gesamten Stadtgebiet im Einsatz: In der Bommecke, in der Blemke, in Köbbinghausen, Frehlinghausen, am Lehmweg“, sagt Andreas Denker, Sachgebietsleiter Baubetriebshof. An den genannten Stellen war und ist am meisten zu tun. Urlaubsbedingt fehlen einige wenige Mitarbeiter, aber alle verfügbaren 35 Kräfte sind seit den schweren Unwettern der vorigen Woche damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen. „Das sind sehr anstrengende Tage für uns“, so Denker. „Auch am Samstag waren wir wieder im Einsatz, nur am Sonntag hatten die Mitarbeiter einmal frei.“

Auch an Gerät bietet der Bauhof alles auf, was ihm an Fahrzeugen zur Verfügung steht: Große und kleine Lkw, Unimogs und Radlader sind im Stadtgebiet unterwegs, ebenso der Spülwagen, um Kanäle freizuspülen. Einige Kanäle sind durch das, was die Wassermassen an Erdreich und Geröll mitgerissen haben, verunreinigt und Einläufe verstopft. Sie müssen gespült und gereinigt werden. Und es muss jede Menge Schutt und Schlamm weggeräumt werden.

Mittlerweile ist die Straße In der Blemke von Steinen und Schotter befreit.

Noch nie Schäden in dem Ausmaß

„Das wird noch die nächsten Tage so weitergehen“, sagt Denker. Die Aufnahme der ganzen bisher gemeldeten Schäden laufe noch und es würden auch noch weitere gemeldet. „Schäden in diesem Ausmaß hatten wir noch nicht“, meint der Leiter des Bauhofs. „Kyrill war auch schon heftig, aber das ist jetzt eine andere Dimension.“

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes besserten an vielen Stellen im Stadtgebiet die Hochwasserschäden aus.

Immerhin sind inzwischen – mit Ausnahme der B236 im Bereich Kahley – alle Straßensperrungen wieder aufgehoben, berichtet Andreas Denker. Das gilt auch für die Sperrungen von Radwegen. Unter anderem war der Bauhof auch am Elsetalradweg im Einsatz, auch der Radweg entlang der Lenne war wegen Überspülung gesperrt worden. Insofern die Sperrungen mit dem Hochwasser zu tun haben, seien diese aufgehoben. Nur am Lenneradweg sei noch ein Stück gesperrt, allerdings wegen der Baustelle für die neue Brücke an der Elsemündung, betont Denker.

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