Eine Stunde Verspätung bei Ortstermin

Verkehrschaos im Lennetal macht auch vor einem prominenten Politiker nicht Halt

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Plettenberg/Werdohl/Altena - Der Weg durch das Lennetal bis nach Plettenberg ist derzeit kein leichter. Das musste am Dienstag auch Thomas Kutschaty feststellen.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im NRW-Landtag war für 15 Uhr als prominenter Gast zu einer Ortsbesichtigung der SPD Plettenberg am geplanten Radweg zwischen Plettenberg und Werdohl eingeladen, doch das Baustellenumfeld sorgte für ungeplante Verzögerungen.

Um kurz vor 15 Uhr meldete sich Kutschaty aus dem Auto bei der SPD-Landtagsabgeordneten Inge Blask, die ebenso wie rund 40 SPD-Mitglieder und Interessierte in Teindeln auf den ehemaligen NRW-Justizminister wartete; er sei jetzt in Altena, berichtete Kutschaty. Welcher angesichts der Sperrung der B236 der schnellste Weg nach Plettenberg wäre, wollte er wissen.

Egal, ob er nun über Dahle, Neuenrade und Affeln oder über Lüdenscheid durchs Versetal und Werdohl fahren würde – den Anwesenden war klar, dass es noch etwas dauern könnte. Also bat der SPD-Vorsitzende Stefan Langenbach um Punkt 15 Uhr noch um Geduld.

Fast eine Stunde später – vereinzelte Gäste waren schon gegangen – traf Kutschaty dann nach einer Reise „vorbei an zwei Unfällen und durch viele kleine Dörfer“ in Teindeln ein. Stefan Langenbach, Bürgermeister Ulrich Schulte und der Werdohler SPD-Ratsherr Jürgen Henke informierten Kutschaty über den geplanten Radweg und den im Clinch liegenden Behörden.

„Ich werde Druck machen, das Gespräch mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) suchen und ihn zur Not nach Plettenberg bringen“, versprach Kutschaty, der am Dienstag übrigens nicht zum ersten Mal in Plettenberg war. Als Siebtklässler übernachtete er im Jahr 1980 oder 1981 in der Jugendherberge auf der Ratschelle. Fast ebenso lange ist es her, dass zwischen Plettenberg und Werdohl ein Fahrradweg gefordert wird – bis heute ohne Erfolg.

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