Veränderung in der Plettenberger Krankenhausspitze

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Barbara Bieding (M.) wurde als neue Verwaltungsdirektorin der Paracelsus-Klinik vorgestellt.

Plettenberg - Nach zehn Jahren als Prokuristin und Verwaltungsdirektorin hat Barbara Bieding zum 1. März das Plettenberger Krankenhaus verlassen und eine neue Stelle an der Paracelsus-Klinik in Hemer angetreten. Dort steht die 53-Jährige nun als Verwaltungsdirektorin an der Spitze des Krankenhauses.

„Wir wussten von ihrem Wechsel und sind sehr offen damit umgegangen“, berichtet Andreas Martin, der Geschäftsführer des Plettenberger Krankenhauses, auf Nachfrage der Heimatzeitung. Bieding sei in eine Klinik gewechselt, mit der man ohnehin in Kontakt stehe und mit der eine Kooperation im Bereich Geriatrie (Altersmedizin) vorgesehen sei. „Von daher: alles in Ordnung“, sagt Martin zur Personalie Bieding, „wir drücken ihr auf jeden Fall die Daumen.“

In Plettenberg soll die Stelle intern aufgefangen werden. Sowohl das Geschäftsführer-Duo Andreas Martin und Barbara Teichmann wird Aufgaben übernehmen, ebenso wie der Leiter des Finanz- und Rechnungswesens Hermann Deitmerg.

Barbara Bieding hat sich mit ihrem Wechsel zur Paracelsus-Klinik für ein Krankenhaus entschieden, das zurzeit unruhige Zeiten durchlebt. Dem Klinik-Konzern mit rund 40 Einrichtungen und insgesamt 5 200 Beschäftigten steht ein Umbau bevor, nachdem die Verantwortlichen kurz vor Weihnachten Insolvenz angemeldet hatten. „Natürlich stellt uns die derzeitige Situation der Paracelsus-Kliniken vor besondere Herausforderungen“, wird Barbara Bieding vor diesem Hintergrund in der Pressemitteilung zu ihrem Dienstantritt zitiert. „An der Klinik Hemer wurden jedoch in den letzten Jahren die Weichen in Richtung Zukunftsfähigkeit gestellt. Mit zertifiziertem Endoprothetik-Zentrum, exzellent besetzten Fachabteilungen, modernster Geräteausstattung, einem engagierten und hochprofessionellen Pflegeteam und zahlreichen Serviceangeboten für unsere Patienten ist die Klinik wirklich sehr gut aufgestellt, und ich freue mich, ein solches Haus führen zu dürfen“, heißt es weiter.

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