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Abfindung für Dura-Mitarbeiter? Das ist das Ergebnis der Gespräche

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Von: Georg Dickopf

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Faruk Ikinci hat am letzten Dura-Arbeitstag nichts Erfreuliches zu vermelden, denn Abfindungen und/oder ein Sozialplan sind nicht in Sicht. © Dickopf

Plettenberg - Dienstag, 30. April 2019  - dieses Datum wird für immer mit dem Ende der 133-jährigen Geschichte der Firma Dura bzw. Schade in Plettenberg  verbunden sein.  Am letzten offiziellen Arbeitstag wurden Gespräche geführt, um doch noch einen Sozialplan auf die Beine zu stellen.

Zum Ergebnis der Gespräche teilt der Betriebsratsvorsitzende Faruk Ikinci folgendes mit: "Die Gespräche zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat über den Abschluss eines Sozialplanes sind heute ohne Ergebnis geblieben, da der Arbeitgeber auf der bisherigen Position beharrte. Der Betriebsrat zieht die Einsetzung der Einigungsstelle nach der Betriebsverfassung in Erwägung."

Ob und was die Einsetzung der Einigungsstelle noch bringt, ist offen. In jedem Fall blieb die US-amerikanische Geschäftsführung bei ihrer harten Linie. Der Twitter-Protest blieb somit ohne erkennbare Wirkung.  Demnach gehen am Dienstag die Lichter aus und 500 Mitarbeiter sind arbeitslos.

Zwei Tage später geht es für rund 70 Mitarbeiter am neuen Dura-Standort am Rathausplatz in Lüdenscheid weiter.

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