Wiedereröffnung des Plettenberger Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Zeichen von Corona

92 Prozent der Abiturienten zurück am Gymnasium

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Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hat die Türen für die angehenden Abiturienten wieder geöffnet.

Von Normalität kann ganz gewiss nicht die Rede sein, und doch kehrten am Donnerstag nach über fünfwöchiger Schulschließung die ersten Schülerinnen und Schüler an das Albert-Schweitzer-Gymnasium zurück.

Wie vom NRW-Schulministerium verfügt, waren das zunächst die angehenden Abiturienten, die sich nun auf freiwilliger Basis direkt in der Schule auf die kommenden Abiturprüfungen vorbereiten können.

Aber auch hier kann von Normalität keine Rede sehen: Denn der Unterricht erfolgt ausschließlich in den Abiturfächern, die Schülerinnen und Schüler werden in Lerngruppen mit meist wenigen Personen (die genaue Schülerzahl ist jeweils abhängig von der Raumgröße) auf die Prüfungen vorbereitet, und alle müssen sich gewissenhaft an Abstands- und Hygieneregeln halten.

Coronavirus: 92 Prozent der Schüler beim "ersten" Schultag

Mit dem Ablauf am ersten Tag ist Schulleiterin Elisabeth Minner dennoch „sehr zufrieden“, 80 (!) der insgesamt 87 Schülerinnen und Schüler, die vor dem Abi stehen, konnte man am Donnerstag am ASG begrüßen – das sind immerhin 92 Prozent. 

Minner sieht diese große Anzahl vor allem in der guten Vorarbeit begründet: „Wir haben eine Optimierung der Stundenpläne vorgenommen und sehr transparent über den Ablauf informiert. Die Schüler wussten genau, was auf sie zukommt.“ Gut unterstützt fühlt sich die Schulleiterin dabei vom städtischen Schulträger, mit dem man gemeinsam am Montag auch noch eine Begehung durchführte. 

Bürgermeister Ulrich Schulte erkundigte sich am Donnerstag persönlich am Telefon, wie der erste Schultag verlaufe. So sieht man sich am ASG auch für die kommende Zeit gut gewappnet, und doch schränkt Elisabeth Minner ein: „Wir schaffen es sicherlich mit viel Mühe und Engagement, noch eine zweite Stufe zu beschulen, doch räumlich wie personell wird mehr nicht gehen.“

Neben einigen schwangeren Kolleginnen fallen zurzeit für den Unterricht an der Schule (Homeoffice ist weiterhin möglich) auch diejenigen Lehrerinnen und Lehrer aus, die einer Risikogruppe angehören. Elisabeth Minner: „Das ist schon ein gutes Viertel.“

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