Unsere Meinung über die neuen Rutschen im Freizeitbad AquaMagis

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Pünktlich zur Eröffnung testeten Redakteur Sebastian Schulz und die Praktikanten Maximilian Fiedler und Leonhard Wolff gestern unter anderem die neue Wettrenn-Rutsche „Racer-Slide“.

Plettenberg - Das AquaMagis hat gestern seine neuen Rutschen geöffnet. Noch bevor die offizielle Einweihung begann und die Rutschen für Besucher geöffnet wurden, durften wir, die Praktikanten Maximilian Fiedler und Leonhard Wolff und Redakteur Sebastian Schulz uns die Röhren hinunter stürzen.

Mit breitem Grinsen und einem erwartungsvollen Blick auf die Monitore sitzen wir im Auffangbecken der neuen Carrerarutsche „Racer-Slide“. Drei Bahnen nebeneinander in einer Röhre und eine Zeitmessung, die im „Ziel“ angezeigt wird – ist doch klar, dass wir sofort wissen wollen, wer das beste Ergebnis hingelegt hat. 17,05 Sekunden für Sebastian, 17,21 für Leonhard und 18,39 für Max – das können die beiden Praktikanten nicht auf sich sitzen lassen und fordern eine Revanche.

Also wieder nach oben bis zu dem Eingang der ehemaligen Reifenrutsche, die durch die neue Wettrenn-Rutsche ersetzt worden ist. Vorsicht, es ist glatt am Einstieg, der mit Zielflaggen ausgestaltet ist. Das Wasser schießt in die drei nebeneinanderliegenden Bahnen und wer sich nicht ordentlich an der Stange festhält, brockt sich selber einen ungewollten Fehlstart ein.

„Auf die Plätze, fertig, los!“, rufen wir und starten ins Rennen. Die Zwischenwände sind genau so hoch, dass man die Konkurrenz stets im Blick behalten kann, aber nicht auf die Bahn des Mitstreiters geschleudert wird. Linkskurve. Dann rechts, dann langgezogen nach rechts. Leonhard, der die rechte Bahn ausgewählt hat, geht klar in Führung, weil er auf der Innenbahn liegt und damit bis jetzt den kürzesten Weg zu rutschen hat. Dann führt die Strecke wieder nach links, die Richtungsveränderungen sind nichts für Weicheier, wenn die Schulter gegen die Zwischenwand prallt. Maximilian und Sebastian holen auf. Das Rutscheninnere strahlt in Pink, Violett, Blau und Grün, ehe durch die Decke Tageslicht eindringt und den Endspurt einläutet. Noch einmal geht es ruckartig nach rechts und dann liegen wir im Auffangbecken. Jubel bei Leonhard. 16,62 Sekunden. Neuer Bahnrekord. Mal sehen, für wie lange...

Wir widmen uns der zweiten Neuheit. Auf geht’s, den Treppenaufgang im Rutschenturm bis ganz nach oben und dort, direkt neben der Loopingrutsche, befindet sich der grüne Schlund der „2Fake Illusion“, der Nachfolger-Rutsche der „Black Hole“. Per Taste am Rand der Rutsche können wir aus zwei verschiedenen Programmen wählen: „Dschungel“ und „Disco“. Wir entscheiden uns für Dschungel – aber viel mehr als ein tiefes Schwarz in der Rutsche können wir nicht sehen. So ist das eben manchmal mit neuen Rutschen – es kann zu Beginn nicht immer alles einwandfrei funktionieren.

Beim zweiten Rutschdurchgang, circa 30 Minuten später, läuft die Technik zwar schon besser, aber immer noch nicht einwandfrei. Immerhin hatten wir ein bisschen Licht, aber erhoffte Spezialeffekte blieben noch aus. Immerhin ging es ziemlich rasant zu. Das Bullauge nach draußen und die Illusion, dass man nach draußen katapultiert wird, bevor es nach unten ins Schwarz geht, sind sehr gelungen. Aber das konnte noch nicht alles gewesen sein. Wir werden uns deshalb wohl nochmal wiedersehen müssen...

Unser Fazit: Da die „2Fake Illusion“ zu unserem Testzeitpunkt gestern Vormittag noch nicht komplett fertiggestellt war, ist es schwer, sie zu bewerten. Doch mit diesen zusätzlichen, elektronischen Funktionen könnte sie für Kinder durchaus vielversprechend werden. Die „Racer-Slide“ fanden wir hingegen äußerst gelungen. Man saust mit einer vergleichsweise hohen Geschwindigkeit seine Bahn hinunter. Dazu kommt der Wettkampfgedanke, der das Rutscherlebnis definitiv anheizen und lustiger werden lässt. Wer mit Freunden im AquaMagis unterwegs ist, sollte sich diesen Wettstreit nicht entgehen lassen.

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