Nach Vorfall am Bahnhof Plettenberg

Zeugenaussagen decken sich: Fahrerin trifft keine Schuld am Unfall mit einem Kleinkind

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Plettenberg - Die Autofahrerin, die am Mittwoch am Bahnhofsvorplatz Plettenberg in einen Unfall mit einem Kleinkind verwickelt war, trifft keine Schuld. Das ergaben jetzt die polizeilichen Ermittlungen, nachdem über ein Dutzend Zeugen befragt worden sind.

Demnach stellt sich das Bild nun wie folgt dar: Die 48-jährige Audifahrerin fuhr am Mittwoch um 17.05 Uhr mit ihrem Audi mit geringer Geschwindigkeit über den Bahnhofsvorplatz, als das Kind plötzlich gegen ihr Auto rannte. 

Das vierjährige Mädchen wollte offenbar seiner Mutter folgen und lief vom Café Naschhaus aus auf den Vorplatz. Dabei lief sie zunächst an einem geparkten Wagen vorbei und stieß dann gegen die rechte hintere Seite des Audi der 48-Jährigen.

Der Rettungsdienst brachte das Kleinkind daraufhin ins Krankenhaus. Glücklicherweise blieb es bei einer Prellung am Fuß.

Weil auf dem Bahnhofsvorplatz angesichts des guten Wetters zum Tatzeitpunkt zahlreiche Bürger unterwegs waren, konnte die Polizei über ein Dutzend Augenzeugen befragen. 

Sie alle gaben unabhängig voneinander ein übereinstimmendes Bild ab: Die Autofahrerin habe aufgrund des geparkten Autos keine Chance gehabt, das Kind zu sehen. Die 48-Jährige treffe daher keine Schuld an dem Unfall.

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