Sparkasse will mit Corona-Soforthilfefonds helfen

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Der Sparkassenvorstand um Mike Kernig und Kai Hagen hat einen unbürokratischen Soforthilfefonds gebildet.

Plettenberg – In Zeiten der Coronakrise ist auch die Vereinigte Sparkasse im Märkkischen Kreis nicht untätig: „Wir wollen vor allem kleinen Unternehmen und Selbstständigen, die durch die Auswirkungen der Corona-Krise in akute Existenznot geraten sind, schnell helfen“, sagte Kai Hagen, Vorstands-vorsitzender, bei der Bilanzpressekonferenz.

Die von der Politik angekündigten unbürokratischen Liquiditätshilfen würden nach aktueller Wahrnehmung noch nicht in der gebotenen Geschwindigkeit greifen.. „Eine zunehmende Anzahl unserer Firmenkunden konfrontiert uns hingegen seit einigen Tagen mit dringendstem Liquiditätsbedarf zur Vermeidung einer drohenden Zahlungsunfähigkeit“, erläuterte Vorstandsmitglied Mike Kernig. 

Dies veranlasst die Sparkasse per sofort, für ihre Handwerks- und Gewerbekunden einen Sonderfonds über 2,5 Millionen Euro aufzulegen, „um schnell und vor allem unbürokratisch die akutesten finanziellen Engpässe ihrer Kunden zu beseitigen. Diese Hilfe ist im Einzelfall überlebensnotwendig“, sagte hagen und ergänzte: „Wir werden unsere Firmenkundenspezialisten noch heute anweisen, die Mittel in einem schlanken Verfahren zügig zur Verfügung zu stellen.“ 

Voraussetzung hierfür sei eine auskömmliche Ertrags- und Vermögenslage vor „Corona“. „Über die Ausgestaltung im Einzelnen werden wir noch heute entscheiden. Wichtig ist unsere direkte Reaktion auf die Nachrichten, dass KfW-Notkredite offenbar erst in zwei bis drei Wochen fließen können. Löhne und Gehälter müssen vielfach aber bereits jetzt gezahlt werden, daher müssen wir dringend handeln“, erklärte Kai Hagen die Beweggründe der Sparkasse.

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