Plettenberg häuft bis 2023 Verluste von 24 Mio. Euro an

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Kämmerer Jens Groll konnte keine guten Zahlen präsentieren.

Plettenberg – Drei Stunden lang wurde in der  Pletttenberger  Ratssitzung am Dienstag debattiert, vorgetragen und erläutert. Wir haben die  wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. 

Laut den Ergebnissen einer Umfrage unter 879 Plettenbergern und der danach von zwei Fachbüros entwickelten Strategie zur Steigerung der Lebensqualität und des Freizeitangebotes in Plettenberg soll sich die Stadt bis 2025 als „überregional bedeutender Standort für Freizeit- und Tourismusangebote in den Bereichen Natur, Abenteuer & Action“ etablieren.“ Das AquaMagis, die Lennepromenade und das Erlebnis-Projekt an der Burgruine Schwarzenberg sollen maßgeblich dazu beitragen.  

Bis 2026 – das hatten sich die Kommunalpolitiker vor zwei Jahren auf die Fahnen geschrieben – sollte eigentlich ein Haushalt erreicht werden, bei dem sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Davon ist man laut Kämmerer Jens Groll aber weiter denn je entfernt. In 2019 rechnet er mit einem Defizit von 3,9 Mio. Euro. In 2020 schätzt er den Fehlbetrag auf 5,4 Mio. Euro. Bis zum Jahr 2023 kommen Verluste in ähnlichen Größenordnungen hinzu – insgesamt fast 24 Mio. Euro sind es bis dahin. 

Geringere Steuereinnahmen, höhere Personalausgaben und bauliche Investitionen von 90 Mio. Euro (davon 60 Mio. Euro über Kredite finanziert) sind der Hauptgrund. Immerhin: Es droht (noch) kein Haushaltssicherungskonzept.

 Mehr Mitbestimmung der Bürger bis zur Kommunalwahl 2020 wurde auch beschlossen. Demnach soll es zukünftig zunächst probehalber eine zweite Einwohnerfragestunde am Ende des öffentlichen Teils geben. Allerdings soll diese ausschließlich für Fragen genutzt werden. Kommentierungen der  politischen Beschlüsse sind nicht erwünscht. 

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