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Ukraine-Krieg trübt Arbeitsmarkt nicht ein: Quote sinkt auch im April

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Von: Christos Christogeros

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Arbeitsmarkt
In Plettenberg ist die Arbeitslosenquote im April auf 5,1 Prozent gesunken. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Der positive Trend der vergangenen Monate hat sich auf dem heimischen Arbeitsmarkt auch im April fortgesetzt – trotz Ukraine-Kriegs, noch nicht überstandener Pandemie und wachsenden Liefer-Engpässen. Auch Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit, sieht den heimischen Arbeitsmarkt als äußerst robust an – wagt aber aufgrund der oben erwähnten Probleme noch keine Prognose für die kommenden Monate.

Plettenberg/Herscheid - „Noch im März, unter den ersten Eindrücken des Ukraine-Kriegs, gingen die Stellenmeldungen deutlich zurück, erholten sich aber im Laufe des Aprils kräftig und liegen nun wieder im saisonüblichen Trend“, erklärt Pawlas.

Der Arbeitsmarkt in Plettenberg und Herscheid zeigt sich bisher unbeeindruckt vom Krieg in der Ukraine mit all seinen (noch möglichen) Auswirkungen. Laut Agentur für Arbeit Iserlohn ist die Zahl der Arbeitslosen im April um 45 auf 920 Personen gesunken. Das sind 296 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für den heimischen Bereich wird für April mit 5,1 Prozent angegeben.

In Plettenberg wurden demnach im April 28 Arbeitslose weniger registriert als noch im März. Im Vergleich zum April des Vorjahres sank die Zahl der joblosen Plettenberger sogar um 229 Personen. Unter den derzeit arbeitslos Gemeldeten befinden sich 355 Frauen und 439 Männer.

In Herscheid wurden im April 17 Arbeitslose weniger gezählt als noch im März: 126 Personen aus der Ebbegemeinde waren im vergangenen Monat ohne Job. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 67 Personen, meldet die Agentur für Arbeit. Auch in Herscheid sind mehr Männer (71) als Frauen (55) arbeitslos gemeldet.

So robust sich der heimische Arbeitsmarkt auch präsentiere – eine Prognose für die kommenden Monate abzugeben sei schwierig, erklärt Pawlas: Es bleibe abzuwarten, „ob Material-Engpässe, Lieferausfälle und Preisanstiege weiter bestehen bleiben und die Entwicklungen eintrüben können.“

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