Der Tourismus boomt: Deutlich mehr Gäste, deutlich mehr Übernachtungen in Plettenberg

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Besonders für Besucher aus dem Ausland war Plettenberg in 2018 – im Vergleich zu 2017 – ein beliebtes Ziel. Allgemein sind die Zuwächse in allen Bereichen beachtlich. G.: christogeros

Im Vergleich zu 2018 haben deutlich mehr Menschen die Vier-Täler-Stadt besucht – darunter sicher auch viele auswärtige Arbeiter wie Monteure. Doch besonders bei den Zahlen zu den Gästen aus dem Ausland, vermutlich eher Touristen, hat Plettenberg mächtig zugelegt.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW für Plettenberg sind dabei teilweise spektakulär: So hat sich die Zahl der Übernachtungen in den heimischen Herbergen um mehr als die Hälfte erhöht; bei den Gästen aus dem Ausland liegt der Wert sogar bei über 133 Prozent.

Ob sie aus dem benachbarten europäischen Ausland kommen, oder sogar von weiter entfernt – den Gästen aus dem Ausland scheint Plettenberg immer mehr zu gefallen. Im Schnitt hielten sie sich 3 Tage länger in der Vier-Täler-Stadt auf als noch im Jahr 2017. Besucher aus dem Inland verweilten immerhin um die 0,7 Tage länger in Plettenberg.

Zwar ist die Zahl der Betriebe mit 8 konstant geblieben, diese haben aber offensichtlich ihre Kapazitäten erhöht: 13,5 Prozent mehr Betten wurden in 2018 angeboten. Passend zur überaus guten Entwicklung bei den Ankünften, den Übernachtungen und der Aufenthaltsdauer konnte auch die Auslastung der Betten um rund Eindrittel erhöht werden.

Damit hat Plettenberg im vergangenen Jahr – im Vergleich zu 2017 – einen wahren Tourismus-Boom erlebt – selbst wenn sich unter den Gästen auch viele auswärtige Arbeiter befunden haben sollten. Denn leider gibt die Statistik keine Auskunft darüber, ob die Besucher Touristen oder Monteure waren, oder darüber, aus welchen Ländern diese stammen.

Die Zahlen aus dem Märkischen Kreis

Der Märkische Kreis war im vergangenen Jahr das Ziel von 209 005 Besuchern (+1,1 Prozent), darunter befanden sich 23 206 Gäste aus dem Ausland (+4,2 Prozent).

Die Zahl der Übernachtungen hat sich um 2,4 Prozent erhöht (461 280), bei den Gästen aus dem Ausland sogar um 14,2 Prozent (64 726) gegenüber 2017.

Die mittlere Aufenthaltsdauer blieb sowohl insgesamt (2,2 Tage) als auch bei Gästen aus dem Ausland relativ konstant (2,8 Tage). Allerdings hat sich sowohl die Zahl der Betriebe um 3 auf 113, als auch die Zahl der Betten um circa 70 auf 4 286 reduziert. 

Dafür hat sich die mittlere Auslastung der angebotenen Betten um rund 10 Prozentpunkte auf 31,5 Prozent erhöht.

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