„Zu wenige Rehe für einen Wolf“

Totes Reh unterhalb von Junior gefunden

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Volker Reitemeyer fand am Dienstagmorgen ein totes Reh am Radweg unterhalb der Firma Junior.  

Plettenberg - Ein totes Reh liegt auf einer Wiese. Der Kopf und ein Bein fehlen. Die Innereien schauen aus dem Tier heraus. „Das war mit großer Wahrscheinlichkeit ein Hund“, erklärte Volker Reitemeyer, der diese Entdeckung am Dienstag auf dem Radweg unterhalb der Firma Junior machte, im Gespräch mit der Redaktion.

Als Jagdpächter ist er für den Bereich um die Fundstelle verantwortlich, musste so auch am Dienstag das tote Tier beseitigen. „Das ist auch ein wirtschaftlicher Schaden; ich muss immer meine Arbeit verlassen, wenn so etwas passiert“, sagte Reitemeyer. 

Es sei das bisher vierte Reh, das in diesem Bezirk gefunden wurde. Immer wieder berichten Menschen von Wolf-Sichtungen im Umkreis; kann es also vielleicht auch ein Wolf gewesen sein? „Auch, wenn man das natürlich nicht ausschließen kann, gehe ich nicht davon aus“, erklärt Reitemeyer. „Dafür sind es zu wenig Rehe; ein Wolf reißt mehr Tiere“. 

Besitzer sollen ihre Hunde an Leine führen 

Umso mehr spreche dafür, dass das Reh von einem großen Hund gerissen wurde – nicht das erste Mal. Deshalb appelliert Reitemeyer noch einmal an alle Hundebesitzer, ihre Hunde an der Leine zu führen, damit keine weiteren Rehe gerissen werden; den Findern bietet sich meist ein hässliches Bild.

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